Maharadscha

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Maharadschas
Residenz eines Maharadscha: Der Stadtpalast von Udaipur im indischen Bundesstaat Rajasthan

Maharadscha ([mʌɦɑːˈrɑːʤʌ]; Sanskrit महाराज mahārāja  „Großer Herrscher, Großer Fürst, Großer König“) ist ein hinduistischer indischer Herrschertitel; die weibliche Form lautet Maharani.[1]

Zur Zeit der britischen Herrschaft über Indien gab es so genannte Fürstenstaaten (princely states), Gebiete, denen die Briten eine begrenzte Autonomie unter lokalen Fürsten zugestanden hatten, die zuvor zumeist dem Mogulreich der Timuriden unterstanden hatten. Zur Zeit der Absetzung des letzten Großmoguls von Indien und der Etablierung des britischen Kaiserreichs Indien nach dem Aufstand von 1857 gab es etwa 600 Fürstenstaaten, die insgesamt zwei Drittel der Fläche Indiens einnahmen. Hinduistische Fürsten waren als Maharajas, Rajas, Maharanas oder Raos betitelt, muslimische meist als Nawab. Der mächtigste dieser Fürsten war der (muslimische) Nizam von Hyderabad, der einen Staat von der Größe Rumäniens regierte.

Die Maharadschas verloren mit der Unabhängigkeit Indiens 1947 ihre Autonomie. So ging beispielsweise aus den 23 Fürstenstaaten des Rajputana, dem „Land der Rajputen“, der heutige Bundesstaat Rajasthan hervor.

Ausstellung[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Das Hindi, Urdu und Hindustani Wort Raj (Urdu ‏راجrɑːdʒ) bedeutet „Herrschaft“. Es kommt aus dem Sanskrit राज rāj „herrschen“, auch „regeln, ordnen“; siehe z. B.: Oxford English Dictionary. 2. Auflage. 1989: Raj, from Skr. rāj: to reign, rule. Das Wort ist etymologisch verwandt mit dem Lateinischen regere „lenken, regieren, herrschen, beherrschen, leiten, verwalten“.

Literatur[Bearbeiten]

  • J. C. Dua: Illustrated Encyclopaedia & Who’s Who of Princely States in Indian Sub-Continent. New Delhi, 2000, ISBN 81-7479-036-5 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Maharadscha – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen