Manny Marc

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Manny Marc (bürgerlich Marc Schneider, * 21. April 1980 in Berlin-Tempelhof) ist ein deutscher Musikproduzent, DJ und Rapper. Zu Beginn seiner Karriere schrieb er sich DJ Manny Markk, dann DJ Manny Marc und schließlich Manny Marc.

Biografie[Bearbeiten]

Musikalische Anfänge[Bearbeiten]

Er ist der DJ sowie Mitglied der Südberliner Rapgruppe Bass Crew, steht aber im künstlerischen Hintergrund der drei anderen Mitglieder Frauenarzt, MC Basstard und MC Bogy.

Manny Marc betont zwar, dass er kein Rapper sei, dennoch rappt er seit dem Album Berlin bleibt Untergrund auf vielen Tracks; zuvor hatte er seine Stimme meist roboterähnlich verzerrt. Für sein Pseudonym Freddy Krüger wurde seine Stimme ebenfalls bearbeitet.

Karriere seit der Zusammenarbeit mit Frauenarzt als Die Atzen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Die Atzen

Erste Zusammenarbeit zwischen Frauenarzt und dem damaligen DJ Manny Marc entstand bei der Gründung ihres Labels Bassboxxx 1997. Dieses wurde 2006 in Ghetto Musik und schließlich in Atzenmusik umbenannt wurde.

Immer wieder erschienen Kolloborations-Singles unter dem Titel Frauenarzt & Manny Marc bis sie, seit der ersten erfolgreichen Single Florida Lady, unter dem Titel Die Atzen arbeiten. Diese wurde im September 2008 veröffentlicht.

2009 entwickelte sich das Lied Das geht ab! vom Album Atzen-Musik Vol. 1 zum Sommerhit in den Discos von Palma. Frauenarzt und Manny Marc reisten daher jeden Sonntag in die Disco Riu Palace, um ihren gemeinsamen Hit zu präsentieren. Das Lied erreichte in Deutschland Platz 8 der Single-Charts und konnte sich im gesamten Deutschsprachigen Raum Europas hoch in den Top-100 platzieren.[1]

Anfang 2010 erschien die nächste Single Disco Pogo von Frauenarzt und Manny Marc, wobei sie dabei nur noch mit ihrem Namen Die Atzen benannt wurden. Das Stück erreichte in der ersten Woche in den Charts Platz 12, stieg in der folgenden Woche sogar in die Top-Ten auf Platz 6, womit die Single eine bessere Platzierung als Das geht ab! erreichen konnte. In den darauf folgenden Wochen stieg Disco Pogo sogar auf Platz 2.

Seine neueste Single ist im August 2012 erschienen. Es war die zweite und letzte Single-Auskopplung aus dem Album. Sie hieß Feiern? Okay! und wurde von den Schweizer DJs DJ Antoine und Mad Mark gemixt. Jedoch konnten sie mit dem Dubstep-Song keine Single-Chart-Platzierungen erreichen.

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Manny Marc/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chart-Position[2] Anmerkungen
DE AT CH
2008 Atzen Musik Vol. 1 86
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2008
(mit Frauenarzt)
2010 Atzen Musik Vol. 2 5
(27 Wo.)
10
(21 Wo.)
48
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2010
(mit Frauenarzt)
2011 Party Chaos 15
(7 Wo.)
35
(6 Wo.)
37
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2011
(mit Frauenarzt)
2012 Atzen Musik Vol. 3 16
(3 Wo.)
73
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2012
(mit Frauenarzt)

Single-Chartplatzierungen solo[Bearbeiten]

Jahr Titel Chart-Position[2] Anmerkungen
DE AT CH
2008 Florida Lady
Atzen Musik Vol. 1
89
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. September 2008
(mit Frauenarzt & Alexander Marcus)
2009 Das geht ab! (Wir feiern die ganze Nacht)
Atzen Musik Vol. 2
8
(70 Wo.)
5
(50 Wo.)
13
(50 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Juni 2009
(mit Frauenarzt)
2010 Disco Pogo
Atzen Musik Vol. 2
2
(47 Wo.)
4
(36 Wo.)
20
(35 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Januar 2010
(mit Frauenarzt)
Atzin
Atzen Musik Vol. 2
16
(15 Wo.)
20
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. April 2010
(mit Frauenarzt)
Rock die Scheiße fett
Atzen Musik Vol. 2
34
(5 Wo.)
47
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juli 2010
(mit Frauenarzt)
2011 Strobo Pop
Party Chaos
14
(24 Wo.)
10
(21 Wo.)
36
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. März 2011
(mit Frauenarzt & Nena)
Hasta la Atze
Party Chaos
74
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Juli 2011
(mit Frauenarzt)
2012 Party (ich will abgehn)
Atzen Musik Vol. 3
45
(7 Wo.)
50
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2012
(mit Frauenarzt)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Könige von Mallorca. In: Der Spiegel Nr. 33/2009 vom 10. August 2009, S. 116.
  2. a b DE AT CH