Mara Corday

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Mara Corday (* 3. Januar 1930 als Marilyn Joan Watts in Santa Monica, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Corday ging im Alter von 17 nach Hollywood. Sie arbeitete zunächst als Tänzerin am Earl Carroll Theatre auf dem Sunset Boulevard, sowie als Fotomodell. 1951 hatte sie eine Statistenrolle als Showgirl in Two Tickets to Broadway. Anschließend bekam sie bei Universal International Pictures einen Filmvertrag und wurde hauptsächlich für B-Movies und Fernsehserien besetzt. Ihre erste Hauptrolle spielte Corday im Science Fiction-Horrorfilm Tarantula.[1] Es folgten weitere größere Rollen in Horror- und Westernfilmen. Daneben arbeitete sie während der 1950er Jahre weiterhin als Fotomodell und Pin-up-Girl und wurde im Oktober 1958 Playmate des Monats im Playboy Magazin.

Während der Dreharbeiten zu Playgirl (1954) hatte sie ihren späteren Mann, den Schauspieler Richard Long, kennengelernt. Beide heirateten 1957, und Anfang der 1960er Jahre zog sie sich von der Schauspielerei zurück, um sich der Erziehung ihrer drei Kinder zu widmen. Über diese Heirat war sie mit Marshall Thompson verschwägert. Erst nach dem Tod Longs 1974 kehrte sie ins Showgeschäft zurück. Dabei unterstützte sie ihr langjähriger Freund Clint Eastwood, mit dem sie am Filmset von Tarantula Freundschaft geschlossen hatte und der ihr nun regelmäßig zu Auftritten in seinen Filmen verhalf.

Filmografie (Auszug)[Bearbeiten]

  • 1951: Drei Frauen erobern New York (Two Tickets to Broadway)
  • 1952: Der Löwe von Arizona (Toughest Man in Arizona)
  • 1952: Der Sohn von Ali Baba (Son of Ali Baba)
  • 1953: Der tollkühne Jockey (Money from Home)
  • 1953: Tarzan bricht die Ketten (Tarzan and the She-Devil)
  • 1954: In den Kerkern von Marokko (Yankee Pasha)
  • 1954: Adlerschwinge (Drums Across the River)
  • 1954: Duell in Socorro (Dawn at Socorro)
  • 1955: Tarantula
  • 1955: Drei Matrosen in Paris (So This Is Paris)
  • 1955: Mit stahlharter Faust (Man Without a Star)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mara Corday in: Meisterwerke des Science Fiction Films, 1902 bis 2005: von Georges Méliès' "Le voyage dans la vune" bis Garth Jennings' "The hitchhiker's guide to the galaxy" von Peter M. Gaschler, EDFC, Erster Deutscher Fantasy Club, 2006