Markus Löw

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Markus Löw
Spielerinformationen
Geburtstag 4. April 1961
Geburtsort Schönau im SchwarzwaldDeutschland
Position Abwehr, Mittelfeld
Vereine in der Jugend
FC Schönau 08[1]
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1980–1982
1982–1983
1983–1985
1985–1988
1989
1989–1990
1990–1993
SC Freiburg
FV Biberach
FC Rastatt 04
SV Sandhausen
VfL Neckarau
FV 09 Weinheim
SG Lörrach-Stetten
37 0(4)
26 0(2)
62 (11)
77 0(1)
11 0(1)
17 0(0)
[2]25 0(1)
Stationen als Trainer
0000 FSV Alemannia Rüppurr
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Markus Löw (* 4. April 1961 in Schönau im Schwarzwald) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.

Leben[Bearbeiten]

Löw ist der zweite von vier Söhnen eines selbständigen Ofensetzers.[3][4] Er verbrachte Kindheit und Jugend in seinem Geburtsort Schönau im Schwarzwald. Markus Löw ist der jüngere Bruder von Joachim, der seit 2006 Bundestrainer ist.[5] Löws Mutter Hilde lebt in Schönau im Schwarzwald.[6]

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Seine Karriere begann Markus Löw in der Jugend des FC Schönau 08.[7]

SC Freiburg[Bearbeiten]

Löw spielte von Juli 1980 bis Juni 1982 beim SC Freiburg als Abwehrspieler. Sein Debüt in der 2. Bundesliga Süd gab er am ersten Spieltag am 5. August 1980 beim 0:0 gegen den KSV Hessen Kassel, als er in der 75. Minute für Werner Reich eingewechselt wurde. Sein erstes Tor erzielte Löw am 31. März 1981 zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen Borussia Neunkirchen (Endstand: 1:1). In seiner ersten Saison 1980/81 beim SC Freiburg absolvierte er 18 Spiele und erzielte zwei Tore und wurde am Ende Tabellensiebter. Seine zweite Saison 1981/82 bei den Breisgauern verlief allerdings nicht sehr erfolgreich: Markus Löw machte 19 Spiele und zwei Tore, wurde aber am Ende nur Tabellen-Fünfzehnter. Insgesamt machte Markus Löw 37 Zweitligaspiele für den SC Freiburg und erzielte vier Tore. Im DFB-Pokal absolvierte er vier Spiele und erzielte ein Tor.

Karriere als Amateur[Bearbeiten]

Von Juli 1982 bis Juni 1983 spielte er als Mittelfeldspieler beim FV Biberach in der Oberliga Baden-Württemberg, wo er in 26 Spielen zwei Tore erzielte. Von Juli 1983 bis Juni 1985 spielte Löw beim FC Rastatt 04. In seiner ersten Saison erzielte er in 32 Spielen zehn Tore, in seiner zweiten allerdings nur eins in 30 Spielen. Im Juli 1985 wechselte Markus Löw zum SV Sandhausen. Dort blieb er bis Dezember 1988 und absolvierte Löw 77 Spiele und machte ein Tor. Mit dem SV Sandhausen erreichte er 1986 das Viertelfinale des DFB-Pokals, in dem sein Verein nach 1:0-Führung Borussia Dortmund noch mit 1:3 unterlag. In der Winterpause der Saison 1988/89 wechselte Markus Löw zum VfL Neckarau, wechselte aber nach dem Abstieg des Vereins nach nur einem halben Jahr und elf Spielen (ein Tor) zum FV 09 Weinheim. Hier blieb er ein Jahr und machte 17 Spiele. Nach der Saison ging er zum SG Lörrach-Stetten, die zur Saison 1992/93 in die Oberliga Baden-Württemberg aufgestiegen waren. Hier machte Löw 25 Spiele und erzielte ein Tor, stieg aber gleich wieder mit dem Verein ab.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

Nach Ende seiner Profikarriere übernahm Markus Löw den Trainerposten des FSV Alemannia Rüppurr, der in der Saison 2011/12 in der Kreisklasse A Karlsruhe 2 spielt.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte des FC Schönau 08.
  2. Daten aus der Saison 1992/93
  3. Ralf Köttker, Klaus Schlütter: Auf den Spuren des Jogi Löw, Welt am Sonntag, 8. Juni 2008, Zugriff am 17. Dezember 2011.
  4. Dagmar von Taube: Bundestrainer: Joachim Löw und die letzte Frage nach dem Toupet, Welt online, 26. April 2011.
  5. „Die paar Prozent an Leistungssteigerung, aus den Spielern herauskitzeln“ In: rund-magazin.de, in der Printausgabe vom 19. Februar 2007.
  6. Claus Zimmermann: Joachim Löw feiert 50. Geburtstag In: Badische Zeitung vom 2. Februar 2010.
  7. Geschichte des FC Schönau 08.