Näherungsschalter

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Näherungsschalter, auch Näherungsinitiator oder Annäherungsschalter genannt, verwenden Sensoren, die auf Annäherung, d. h. ohne direkten Kontakt berührungsfrei reagieren. Näherungsschalter werden bei technischen Prozessen zur Positionserkennung von Werkstücken und Werkzeugen sowie als Auslöser von Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt. Bei manchen Näherungsschaltern sind die Sensoren und Schalter in einem Bauelement vereinigt.

Arten von Näherungsschaltern[Bearbeiten]

Beispiele[Bearbeiten]

  • Lichtschranken überwachen die Türen von Aufzügen. Solange der Lichtstrahl unterbrochen ist, kann sich die Tür nicht schließen.
  • An einem Hydraulik- oder Pneumatikzylinder erkennt ein magnetischer Näherungsschalter, wenn der Kolben die vordere oder hintere Endlage erreicht hat. Er löst damit ein Signal aus, mit dem das entsprechende Wegeventil die Zufuhr des Arbeitsmediums (Hydraulikflüssigkeit, Druckluft) unterbricht oder öffnet.

Störlichtproblematik[Bearbeiten]

Eine wichtige Störquelle für optische Näherungsschalter ist das Störlicht der Sonne oder aus künstlichen Lichtquellen, beispielsweise Leuchtstoffröhren, Schweißlichtbögen, Blitze. Ihr Pegel ist häufig starken Schwankungen unterworfen und deutlich höher als der Sendelichtpegel.

Abhilfe kann in vielen Fällen durch optische Modulation geschaffen werden. Anstelle eines konstanten Lichtstromes werden Impulse einer festgelegten Frequenz ausgesandt. Der Empfänger wertet nur die Impulse dieser Frequenz aus und blendet alle überlagerten Störanteile aus.

Literatur[Bearbeiten]

  • F. Ebel, S. Nestel: Lehrbuch Näherungsschalter. Festo Didactic GmbH & Co. KG, Esslingen 2003, ISBN 3-8127-3045-6

Weblinks[Bearbeiten]