Néris-les-Bains

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Néris-les-Bains
Néris-les-Bains (Frankreich)
Néris-les-Bains
Region Auvergne
Département Allier
Arrondissement Montluçon
Kanton Montluçon-Sud
Koordinaten 46° 17′ N, 2° 40′ O46.2880555555562.6613888888889371Koordinaten: 46° 17′ N, 2° 40′ O
Höhe 371 m (230–441 m)
Fläche 33,13 km²
Einwohner 2.705 (1. Jan. 2009)
Bevölkerungsdichte 82 Einw./km²
Postleitzahl 03310
INSEE-Code

Néris-les-Bains ist ein Kurort im französischen Département Allier. Die Kleinstadt mit 2705 Einwohnern (Stand 1. Januar 2009) wird vor allem von den drei Kurhäusern und einem zehn Hektar großen, blumenreichen Park geprägt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

In vorrömischer Zeit hieß Néris-les-Bains Neriomagus, nach der römischen Eroberung vor 2000 Jahren Aquae Nerii. Die Namensbezeichnungen haben ihren Ursprung im gallischen Lokalgott Nerius und dem keltischen Wort magos = Feld oder Ebene. Die Römer fassten hier die Quellen, bauten Thermen, Aquädukte, ein Amphitheater, Tempel und Villen. Damals nahm die Stadt eine 200 Hektar große Fläche ein und war von großer überregionaler Bedeutung. St. Patroklus bekehrte die Stadt im 6. Jahrhundert zum Christentum.

[Bearbeiten] Quellen und Kuranstalten

Geheilt werden vor allem Nervenleiden, rheumatische Erkrankungen (Morbus Bechterew) und Frauenleiden. Die Kursaison dauert von Mai bis Oktober.

Die Hyperthermalquellen haben eine Temperatur von 53°C, sind schwach radioaktiv, stark mineralisch und reich an Spurenelementen. Das Thermalwasser von Néris beeinflusst besonders stark das Kreislaufsystem.

[Bearbeiten] Partnergemeinde

Der sehenswerte alte Bahnhof

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Etablissement thermal (1826)
  • Reste des Amphitheaters, ursprünglich 3000 Personen fassend
  • Camp romain des Chaudes (ancien) (Bad/Thermen, Reste)
  • Villa gallo-romaine de Cheberne et ses dépendances (Reste)
  • L'oppidum gaulois
  • Casino (2. Hälfte des 19. Jahrhunderts)
  • Alter Bahnhof (1931), Architekt: Louis Brachet, [1]
  • Theater im Napoleon III.-Stil
  • Kirche Saint-Georges, romanisch (11./12. Jahrhundert), mit Statuen des 17. Jahrhunderts
  • Kirche Saint-Colomban (18./19. Jahrhundert; rechts vom Chor Kapelle des 15. Jahrhunderts)
  • La Chapelle Notre-Dame de la Brosse (erbaut 1861)
  • Sankt-Josephs-Kapelle (von 1894) mit 4 m großer Statue
  • Viadukte der früheren Eisenbahnlinie
    • Le viaduc de Sainte-Agathe, 165,5 m lang und 40 m hoch mit 7 Bögen von 16 m Breite
    • Le viaduc de Pérassier, 215 m lang und 51 m hoch mit 9 Bögen von 18 m Breite
    • Le viaduc de Néris, 113 m lang und 23 m hoch mit 7 Bögen von 10 m Breite
  • La Maison du Patrimoine (Museum der gallo-römischen Spuren)[2]
  • Château de Cerclier mit Kapelle des 17. Jahrhunderts[3]
  • La nécropole mérovingienne (Sarkophage des 6. Jahrhunderts)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Neris-les-bains_allier - THE OLD RAILWAY & STATION (englisch)
  2. MAISON DU PATRIMOINE (franz.)
  3. HISTOIRE DE NERIS LES BAINS (franz.)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Néris-les-Bains – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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