Napajedla

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Napajedla
Wappen von Napajedla
Napajedla (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Zlínský kraj
Bezirk: Zlín
Fläche: 1980 ha
Geographische Lage: 49° 10′ N, 17° 31′ O49.17222222222217.5175200Koordinaten: 49° 10′ 20″ N, 17° 31′ 3″ O
Höhe: 200 m n.m.
Einwohner: 7.308 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 763 61
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Antonín Černocký (Stand: 2006)
Adresse: nám. Masarykovo 89
763 61 Napajedla
Gemeindenummer: 585513
Website: www.napajedla.cz
Rathaus von Napajedla

Die Stadt Napajedla (deutsch Napajedl) befindet sich in der Region Zlínský kraj in Tschechien. Die Stadt befindet sich in der landschaftlich schönen Region, an der Grenze zwischen Haná, Valašsko und Slovácko, die als Napajedel Tor bezeichnet wird.

Geschichte[Bearbeiten]

Napajedl war bereits in der Frühgeschichte ein strategisch wichtiger Ort, der sich auf einem Handelsweg zwischen den baltischen Staaten und Mittelmeer befand.

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Napajedl 1362. Um 1410 gelangte es an Dobeš von Tworkau[2]. Später gehörte es lange Zeit den Adelsgeschlechtern Žerotín und von Rottal. Die Herren von Stockau richteten während ihrer Herrschaft in Napajedl Kurhäuser ein, die vor allem von der Wiener Gesellschaft besucht wurden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Barockkirche des Hl. Bartholomäus
  • Barockschloss mit einem Schlosspark
  • Gestüt, gegründet 1884, Zucht der Rennpferde
  • Ehemaliges Kloster, heute Schule

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Im Ort wirkten[Bearbeiten]

  • Vincenc Prasek (1843–1912), Historiker, Sprachwissenschaftler, Volksaufklärer

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Napajedla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  2. Miroslav Plaček, Peter Futák: Páni z Kunštátu. Rod erbu vrchních pruhů na cestě k trůnu. Nakladatelství Lidové Noviny 2006, ISBN 80-7106-683-4, S. 325