Nationale Akademie der Wissenschaften Weißrusslands

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Nationale Akademie der Wissenschaften Weißrusslands
Logo
Gründung 1929
Trägerschaft staatlich
Ort Minsk, Weißrussland
Präsident Michail U. Mjasnikowitsch
Website nasb.gov.by
Belarus-Minsk-Academy of Sciences-1.jpg
Акадэмія навук 4.jpg

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Weißrusslands,(ba.: Нацыянальная акадэмія навук Беларусі; ru.: Национальная академия наук Беларуси, НАН Беларуси, НАНБ; en.: National Academy of Sciences of Belarus (NASB)) ist eine staatliche Akademie der Wissenschaften in Weißrussland.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Akademie wurde am 13. Oktober 1928 aus dem Weißrussischen Kulturinstitut ("Inbelkult") heraus und mit staatlichem Dekret am 1. Januar 1929 offiziell gegründet; Gründungspräsident war der Historiker Usewalad Ihnatouski. Zwischen 1928 und 1936 firmierte sie als Weißrussische Akademie der Wissenschaften, zwischen 1936 und 1991 als Akademie der Wissenschaften der Weißrussischen SSR und zwischen 1991 bis 1997 als Akademie der Wissenschaften von Weißrussland.

Die Akademie war einer der führenden Wissenschaftsakademie in den ehemaligen Ländern der Sowjetunion. Seit 1997 beeinflusst der Weißrussische Präsident Aljaksandr Lukaschenka die Akademie mittels Dekreten in Struktur und Forschungsrichtung.

Die Akademie als höchste wissenschaftliche Institution Weißrusslands schaft gegenwärtig die Forschungsbasis zum Bau des ersten Atomkraftwerks in Weißrussland.[1]

Organisation[Bearbeiten]

Neben dem Hauptsitz der Weißrussischen Akademie der Wissenschaften in Minsk sind zahlreiche Institute in Brest, Gomel, Hrodna, Mahiljou und Wizebsk angesiedelt.

Die Akademie ist in sieben Abteilungen gegliedert:

  • Abteilung für Agrarwissenschaften
  • Abteilung für Biologie und Biowissenschaften
  • Abteilung für Geisteswissenschaften und Künste
  • Abteilung für Medizin und Medizinwissenschaften
  • Abteilung für Physik, Mathematik und Informatik
  • Abteilung für Physik und Ingenieurwissenschaften
  • Abteilung für Chemie und Geowissenschaften

Akademiepräsidenten[Bearbeiten]

  • Usewalad Makarawitsch Ihnatouski, 1928 bis 1936
  • Pawel Wossipawitsch Horyn (Kaljada), 1931 bis 1936
  • Iwan Sacharawitsch Surta, 1936 bis 1937
  • Kanstanzin Wassiljewitsch Horau, 1938 bis 1946
  • Anton Ramanawitsch Schebrak, 1947
  • Mikalaj Iwanawitsch Graschtschankau, 1948 bis 1951
  • Wassilij Feafilawitsch Kuprewitsch, 1952 bis 1969
  • Mikalaj Aljaksandrawitsch Baryssewitsch, 1969 bis 1987
  • Uladsimir Pjatrowitsch Platonau, 1987 bis 1992
  • Leanid Michajlawitsch Suschtschennja, 1992 bis 1997
  • Aljaksandr Paulawitsch Wajtowitsch, 1997 bis 2000
  • Michail Uladsimirawitsch Mjasnikowitsch, 2001 bis 2004, seit 2004 Präsident

Quellen[Bearbeiten]

  1. Weißrussland will 2008 mit dem Bau seines ersten Atomkraftwerks beginnen., Belarus News, 5. Februar 2007

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nationale Akademie der Wissenschaften Weißrusslands – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien