No Means No

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No Means No
Nomeansno, Tampere 18. April 2007
Nomeansno, Tampere 18. April 2007
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hardcore Punk, Post-Hardcore, Jazzcore
Gründung 1979
Website http://www.nomeanswhatever.com/
Gründungsmitglieder
Bass, Gesang
Rob Wright
Schlagzeug, Keyboard
John Wright
Aktuelle Besetzung
Gitarre, Gesang
Tom Holliston (seit 1993)
Bass, Gesang
Rob Wright
Schlagzeug, Keyboard
John Wright
Ehemalige Mitglieder
Gitarre, Gesang
Andy Kerr (1983–1992)
2. Schlagzeug
Ken Kempster (1993–1997)

No Means No (auch Nomeansno) ist eine Hardcore-Punk-Band aus Vancouver in Kanada. Der Name wurde von einem Anti-Vergewaltigungs-Slogan übernommen.

Geschichte[Bearbeiten]

No Means No wurde 1979 von den Brüdern Rob Wright (E-Bass und Gesang) und John Wright (Schlagzeug, Gesang, Keyboard) gegründet. 1983 schloss sich Andy Kerr als Gitarrist an, der 1992 nach seinem Ausstieg durch Tom Holliston ersetzt wurde. Die Mitglieder der Band treten gerne unter Pseudonym auf, so sind die Brüder Wright auch als „Mr. Right“ und „Mr. Wrong“ bekannt. Auf die Spitze getrieben wurde dies von dem Gitarristen Andy Kerr, der auf keinem Album unter seinem richtigen Namen auftrat, sondern sich Namen wie „…Uuuuh…“, „Buttercup“ oder „None of your fucking business“ gab. Als weiteres Mitglied wird Craig Bougie („sound man extraordinaire“) gezählt, der für den Livesound verantwortlich ist.

Stil[Bearbeiten]

Der Stil der Band hebt sich durch die starke, durch Funk inspirierte Rhythmik vom gewöhnlichen Hardcore- und Punk-Sound ab, und wird auch dem Jazzcore zugeordnet[1][2]. Er wird besonders geprägt durch das dominierende und treibende Bassspiel von Rob Wright und den Breakbeats seines Bruders John. In den Texten beschäftigen sich No Means No mit politischen Themen (More ICBMs, Rags and Bones), Familiendramen (Dad), psychischen und zwischenmenschlichen Abgründen (Tired of Waiting, What Slayde Says, Theresa, Give Me That Knife) und kanadischem Lokalpatriotismus. Oft sind in den Texten apokalyptisch anmutende Bilder anzutreffen (The Tower, Dead Souls), dies steht im Kontrast zu der meist ausgelassenen Stimmung auf ihren Konzerten. Ihr Humor wird auch auf ihrem Beitrag zum Jubiläumssampler Virus 100 ihrer Plattenfirma Alternative Tentacles deutlich: Sie coverten Forward to Death der Dead Kennedys - in einer A-cappella-Version. Die Band tourt kontinuierlich in Europa und Nordamerika.

Die Mitglieder spielen noch in anderen Projekten, u. a. in der Band Hanson Brothers (eine Hommage an die Ramones und gleichzeitige Anspielung auf den Eishockey-Film Schlappschuss), Rob Wright verfolgt als „Mr. Wrong“ ein Solo-Projekt. Kooperationen von Mitgliedern der Band gab es u. a. mit Victims Family, Showbusiness Giants, D.O.A. und Jello Biafra.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben und EPs[Bearbeiten]

  • 1980: Look here come the wormies (EP)
  • 1981: Fear, Betrayal, Anger, Hatred (EP)
  • 1982: Mama
  • 1986: You Kill Me (EP)
  • 1986: Sex Mad
  • 1988: The Day Everything Became Nothing (EP)
  • 1988: Small Parts Isolated and Destroyed
  • 1989: Wrong
  • 1990: The Power of Positive Thinking (EP)
  • 1991: The Day Everything Became Isolated And Destroyed
  • 1991: Sex Mad/You Kill Me
  • 1991: The Sky Is Falling And I Want My Mommy (mit Jello Biafra)
  • 1991: Live and Cuddly (Live)
  • 1991: 0 + 2 = 1
  • 1993: Why Do They Call Me Mr. Happy?
  • 1993: Oh, Canaduh (Coverversionen von Titeln der kanadischen Bands Subhumans und D.O.A.)
  • 1994: Johnny Hanson Presents Puck Rock Vol.1 (Sampler mit 2 Titeln des Nebenprojekts Hanson Brothers)(Hockey Night Tonight / I'm Gonna Play Hockey)
  • 1994: Mr. Right & Mr. Wrong/One Down & Two To Go
  • 1995: The Worldhood of the World (as such)
  • 1996: Would we be alive? (EP)
  • 1997: In the fishtank Vol.1 (EP)
  • 1998: Dance of the Headless Bourgeoisie
  • 2000: One
  • 2001: Generic Shame (EP)
  • 2004: The People's Choice (Best Of, Zusammenstellung durch Fans)
  • 2004: Mama (Neuveröffentlichung mit Bonusmaterial)
  • 2006: All Roads Lead To Ausfahrt
  • 2010: Tour EP No. 1

DVDs[Bearbeiten]

  • 2002: Would we be… live? No Means No & Hanson Brothers, recorded live at Camden Underworld, London

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The rough guide to rock by Peter Buckley (eng)
  2. Musik und Aggression- untersucht anhand des Musikgenres Hardcore