Opatovice nad Labem

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Opatovice
Wappen von Opatovice nad Labem
Opatovice nad Labem (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Pardubický kraj
Bezirk: Pardubice
Fläche: 1201 ha
Geographische Lage: 50° 9′ N, 15° 47′ O50.14777777777815.789166666667225Koordinaten: 50° 8′ 52″ N, 15° 47′ 21″ O
Höhe: 225 m n.m.
Einwohner: 2.502 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 530 45 - 533 45
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Pavel Kohout (Stand: 2007)
Adresse: Pardubická 160
533 45 Opatovice nad Labem
Gemeindenummer: 575429
Website: www.opatovice-nad-labem.cz

Opatovice nad Labem (deutsch: Opatowitz) ist eine Gemeinde mit 2241 Einwohnern im Okres Pardubice in Tschechien.

Geographie[Bearbeiten]

Opatovice liegt im Norden des Pardubitzer Bezirkes am rechten Ufer der Elbe.

Geschichte[Bearbeiten]

Luftaufnahme

Erstmals genannt wird Opatovice 1073 im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Opatowitz, dem die Ortschaft bis zur Zerstörung der Klosteranlagen durch die Hussiten 1421 gehörte. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts gelangte Opatovice mit dem ehemaligen Klostergut an Georg von Podiebrad, von dem es 1472 sein Sohn Heinrich d. Ä. erbte[2].

Ende des 14. Jahrhunderts erwarb Opatowice Wilhelm II. von Pernstein, dem bereits die Herrschaft Pardubice gehörte. Er errichtete den Opatowitzer Kanal (Opatovický kanál) mit einer Länge von 32,7 km. Durch ihn wurden die anliegenden Teiche gespeist, in denen Fischzucht betrieben wurde.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Pohřebačka.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Pfarrkirche St. Laurentius (Kostel sv. Vavřince) wurde vermutlich an der Stelle der ehemaligen Klosterkirche nach 1421 neu errichtet und mehrmals umgebaut.
  • Alte Mühle (Moravkův mlýn) und Statue des hl. Nepomuk

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Opatovice nad Labem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  2. Martin Šandera: Jindřich I. Minsterberkský – První hrabě Kladský a jeho majetková základna. In: Kladský Sborník 6 (2004), S. 7