PIF (Datei)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der PIF-Editor unter Windows 1.03 mit einer Beispielkonfiguration für die Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3.

Die Dateiendung PIF (Program Information File) wurde in IBM TopView eingeführt und später sowohl in Quarterdeck DESQview und in Microsoft Windows benutzt, um sich bestimmte Einstellungen für die Ausführung von DOS-Programmen zu merken (z. B. Informationen darüber, mit welchen Parametern ein Programm zu starten ist, welches Programm zu starten ist, welche Speichereinstellungen für das Programm gelten sollen, ob das Programm als reine DOS-Anwendung (Volldarstellung) oder im Falle von Microsoft Windows ob es in einem Fenster unter Windows gezeigt werden soll und welche Schriftart und -größe in der Fensterdarstellung verwendet werden soll).

Unter Windows[Bearbeiten]

PIF-Dateien sind ein Überbleibsel aus der MS-DOS-Zeit. Sie sind ähnlich wie Exe-, Com- oder Bat-Dateien startbar und werden oft unter den ausführbaren Dateien aufgelistet. In der Funktion (nicht jedoch in ihrer Datenstruktur) ähneln sie den Linkdateien (Verknüpfungen). Diese Eigenschaft wird allerdings von Viren-Programmierern dazu missbraucht, Computer zu infizieren.

Siehe auch[Bearbeiten]