Datei-Explorer

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Datei-Explorer
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Der Windows-Explorer aus Windows 8.1
Windows-Explorer aus Windows 8.1
Basisdaten
Entwickler Microsoft
Aktuelle Version siehe Microsoft Windows
Betriebssystem Windows
Kategorie Shell und Dateimanager
Lizenz EULA (proprietär)
Deutschsprachig ja

Der Datei-Explorer[1] (ehemals Windows-Explorer), oder kurz Explorer genannt, bildet das voreingestellte Dateiverwaltungsprogramm und die Arbeitsoberfläche in der Windows-Betriebssystemsfamilie seit Windows 95 und ist seitdem integraler Bestandteil dieser Betriebssysteme.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Vorgänger des Explorers – der Datei-Manager (im Vordergrund) zusammen mit dem Programm-Manager (im Hintergrund, links)

Das „Windows-Explorer“ genannte Dateiverwaltungsprogramm wurde erstmals mit Windows 95 eingeführt und ist seitdem der Nachfolger des von Windows 3.x bekannten Datei-Managers, der noch bis Windows ME von Microsoft ausgeliefert wurde. Bereits in der Windows-9x-Serie war dieses „Datei-Manager“ genannte Dateiverwaltungsprogramm standardmäßig nicht mehr als Verknüpfung über das Windows-Startmenü, sondern lediglich im Windows-System-Verzeichnis aufrufbar. Allerdings bot Windows 95 (lediglich die Ur- oder A-Version) dem Benutzer noch während der Installation an, das klassische Duo Programm- und Datei-Manager als Hauptbestandteile der grafischen Benutzeroberfläche und Arbeitsumgebung (Shell) zu verwenden statt des Windows-Explorers samt Startmenü und Desktop.

Funktionen[Bearbeiten]

Arbeitsoberfläche[Bearbeiten]

Der Windows-Explorer stellt die (Haupt-)Funktionen für die Arbeitsoberfläche zur Verfügung und gehört damit zu den sogenannten Shell-Programmen. Das heißt, er wird nach dem Start des eigentlichen Betriebssystems gestartet und stellt die Bildschirmelemente zur Verfügung (vergleichbar mit dem Panel bei GNOME oder Plasma bei KDE). Seit Windows 95 gehören dazu die Taskleiste (mit dem Start-Knopf, für das Windows-Startmenü) sowie der eigentliche Desktop (ein speziell angepasster System-Ordner), auf dem Verknüpfungen, aber auch andere Dateien liegen können. In Windows Server 2012 und Windows 8 wurde der Oberfläche ein Menüband[1] (englisch Ribbon genannt) hinzugefügt.

Grundsätzlich kann das Betriebssystem Windows auch ohne den Explorer als Shell verwendet werden.

Dateiverwalter[Bearbeiten]

Der eigentliche Dateiverwalter ist eine spezielle Fenster-Ansicht innerhalb des Explorers und kein eigenes Programm. Diese Ansicht wird im normalen Betrieb erst dann sichtbar, wenn zuvor die Arbeitsoberfläche gestartet wurde.

Weiterhin ist der Explorer zuständig für die Zuordnung der Dateierweiterungen zu Programmen und die Suchfunktion[2], verwaltet die Laufwerke sowie den Autostart.

Alternativen[Bearbeiten]

Neben dem Windows-Explorer existieren für Microsofts Windows auch Dateiverwaltungs- und Shell-Programme von Fremdherstellern.

Dateiverwalter[Bearbeiten]

Shell[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. a b So wird's gemacht: Arbeiten mit Dateien und Ordnern. Microsoft, abgerufen am 3. April 2014: „Datei-Explorer (ehemals Windows-Explorer)“
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDas Suchfeld des Windows-Explorers. Heise Verlag, 29.08.2013, abgerufen am 18. April 2014 (deutsch).