Plötzky

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Plötzky ist die nördlichste Gemeinde im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schönebeck (Elbe) mit Sitz in der gleichnamigen Stadt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Das südöstlich von Magdeburg gelegene Gemeindegebiet von Plötzky erstreckt sich vom Elbeufer im Süden über die Alte Elbe bis an den Rand der Stadt Gommern im Norden. Nahe Plötzky zweigt der Elbe-Umflutkanal von der Alten Elbe ab. Das flache Gelände ist wald- und seenreich (Naherholungsgebiete um mehrere Seen mit Wochenendhaussiedlungen und Campingflächen). Die Gemarkung Plötzky grenzt im Norden an die Landeshauptstadt Magdeburg und an den Landkreis Jerichower Land

[Bearbeiten] Geschichte

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  • (650 bis 900) Slawische Gründung
  • 11./12. Jh. Kolonisation der ostelbischen Gebiete
  • 12. Jh. Beginn des Quarzit-Abbaus
  • um 1170 Bau der romanischen Kirche (Bruchstein)
  • um 1210 Gründung des Zisterzienserinnenklosters
  • 1228 erste urkundliche Erwähnung (von slaw. plot = „Zaun“ = Zaundorf)
  • um 1400 Errichtung des ersten Rolands, Plötzky hat Stadt-Status
  • 1538 Auflösung des Klosters
  • 1554 Plötzky verliert mit Gründung des Amtes Gommern den Stadtstatus
  • 1567-1874 Fähre über die Elbe ("Alte Fähre")
  • 1578 Abriss der Klostergebäude
  • 1645 infolge des Dreißigjährigen Krieges ist Plötzky wüst (ohne Einwohner)
  • 1876 Holzbrücke über die Alte Elbe an der Alten Fähre
  • 1871-1875 Bau von Pretziener Wehr und Umflutkanal
  • 1963 Ende des Quarzitabbaus
  • 1992 Gründung der Verwaltungsgemeindschaft Schönebeck
  • 2004 Neubau der Brücke an der Alten Fähre
  • 2005 Neuaufstellung des Rolands

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Die Bundesstraße 246a durchquert Plötzky auf dem Weg von Gommern nach Schönebeck (Elbe). In diesen beiden Städten befinden sich die nächsten Bahnhöfe (Bahnlinien Magdeburg–Dessau und Magdeburg–Halle).

Persönliche Werkzeuge