Plattfuß in Afrika

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Filmdaten
Deutscher Titel Plattfuß in Afrika
Originaltitel Piedone l’africano
Plattfuss in afrika.svg
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 115 Minuten
Stab
Regie Stefano Vanzina
Drehbuch Adriano Bolzoni
Rainer Brandt
Giovanni Simonelli
Franco Verucci
Musik Guido De Angelis
Maurizio De Angelis
Kamera Alberto Spagnoli
Schnitt Mario Morra
Besetzung

Plattfuß in Afrika (Originaltitel: Piedone l’africano) war der dritte von vier Teilen der erfolgreichen Kriminalfilmserie, in deren Mittelpunkt der füllige, aber friedliebende Kriminalkommissar Manuele Rizzo – Spitzname Plattfuß – und sein Assistent Pedro Caputo stehen.

Der Film wurde von November 1977 bis Januar 1978 gedreht und kam am 30. Juni 1978 in die deutschen Kinos. Plattfuß in Afrika wurde in Deutschland mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet.

Handlung[Bearbeiten]

Rizzo trifft sich am Hafen von Neapel mit einem Afrikaner, der ihm brisante Informationen über eine Rauschgiftschmugglerbande beschaffen will. Doch der Informant wird vor den Augen Rizzos aus dem Hinterhalt niedergeschossen. Rizzo erhält von ihm dennoch die Information, dass Diamantenhändler aus Südafrika in Drogengeschäfte verwickelt sind. Außerdem erfährt Rizzo, dass der Informant in Johannesburg einen kleinen Sohn hat. Rizzo fliegt daraufhin nach Südafrika.

Dort besucht er seinen ehemaligen Assistenten Caputo, der jetzt als Kammerdiener bei dem reichen Geschäftsmann Smollett arbeitet. Er findet schließlich auch Bodo, den Sohn des Informanten. Seine Versuche, den Jungen in der Obhut Caputos zu lassen, scheitern, weil Bodo lieber bei Rizzo bleiben möchte.

Bei einem Jagdausflug mit Smolletts Freundin Margie trifft Rizzo auf einen Mann namens Spiros, der zu den Rauschgiftschmugglern gehört. Rizzo bringt ihn durch Tricks dazu, ihn zum Drahtzieher der Bande, Smollett, zu führen. Er wird von diesem zwar gefangengenommen, aber Bodo befreit ihn. Außerdem hat der Junge die Polizei zu Smolletts Anwesen geführt, der Rizzo die Ganoven übergibt, nachdem er sie verprügelt hat.

Caputo entscheidet sich schließlich, zur Polizei von Neapel zurückzukehren. Bodo sollte eigentlich in Südafrika bleiben, gelangt aber als blinder Passagier auf einem Schiff nach Neapel. Dort nimmt Rizzo den Waisenjungen bei sich auf.

Kritik[Bearbeiten]

„Der dritte Gag- und Prügelkrimi der Plattfuß-Serie bietet laue, mitunter sentimentale Unterhaltung, enthält aber immerhin einige schöne Naturaufnahmen aus der Kalahariwüste.“

Lexikon des internationalen Films[1]

Medien[Bearbeiten]

Der Film wurde in Deutschland nur in einer, gegenüber der italienischen TV-Version, um über 14 Minuten gekürzten Version veröffentlicht. Dies betrifft die TV-Versionen, die VHS- und die DVD-Version. In Deutsch ist die Laufzeit deshalb nur etwa 91 Minuten. Bemerkenswert ist, dass die VHS-Version mit FSK 6 freigegeben wurde, die inhaltlich gleiche DVD-Version mit FSK 12.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Plattfuß in Afrika im Lexikon des Internationalen Films