Pop-Rock

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Pop-Rock ist ein Sammelbegriff für Musikstile, die Elemente der Pop- und Rockmusik miteinander kombinieren.

Die Musikwerke weisen meist eine einfachere Struktur, eingängige Melodien und Wiederholungen des Refrains (siehe Liedform) auf. Instrumente sind hauptsächlich elektrische Gitarren, E-Bass und Schlagzeuge, elektronische Instrumente werden meist nur begleitend eingesetzt. Eine Eigenschaft von modernen Pop-Rock-Stücken ist der Wechsel eher balladenhafter Verse mit kräftigeren Refrains. Der Musikwissenschaftler Tibor Kneif beschrieb das Genre: „Der Begriff Pop-Rock bezeichnet heute eine ins kitschige, billig Sentimentale abgleitende Richtung innerhalb der Rockmusik.[1]

Die Kategorisierung von Künstlern erfolgt subjektiv meist durch Musikjournalisten bekannter Musikzeitschriften wie dem Billboard-Magazin: In den 1970er Jahren waren bekannte Interpreten Elton John, Peter Frampton, Paul McCartney bzw. Wings und Fleetwood Mac, während in den 1980er Jahren vor allem Billy Joel, Hall & Oates und George Michael erfolgreich waren.[2] Eine weitere Pop-Rock-Welle datiert in den 1990er Jahren, als Interpreten wie Melissa Etheridge Erfolge hatten. Andere moderne Pop-Rock-Interpreten sind beispielsweise Michelle Branch, Vanessa Carlton, Avril Lavigne, Kelly Clarkson, Miley Cyrus, Pink und im deutschsprachigen Segment Juli, LaFee und Tokio Hotel.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thomas Zippo Zimmermann: „Ausgewählte Stationen der Popmusik“
  2. Allmusic.com Artikel „Pop/Rock“

Literatur[Bearbeiten]

  • Morrison, Craig : American Popular Music. Rock and Roll. Vorwort von Kevin J. Holm-Hudson. New York / NY : Checkmark Books, 2006, S. 175f