Refrain

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Dieser Artikel behandelt Refrain als Kehrreim; für Refrain als Begriff in der klassischen Musik siehe Ritornell.

Ein Refrain (franz.) ist ein Kehrvers oder Kehrreim, wie er häufig in Gedichten und Liedern auftritt: Die Wiederkehr von textlich/musikalisch (wenigstens überwiegend) identischen Zeilen am Schluss einer Strophe oder zwischen den Strophen als auffälliges Gliederungsmerkmal.

Der formalen Gestaltung des Refrains sowie seiner Platzierung im gesamten Gedicht/Lied sind keine Grenzen gesetzt. So ist es möglich, jedes Auftreten des Refrains leicht zu variieren, um ihn den umgebenden Strophen individueller anzupassen. Andererseits sind in der Rondo-Form die Strophen von deutlich verschiedener Form, so dass der Refrain hier eine bündelnde, rückführende Funktion bekommt. Eine andere Technik der formalen Steigerung ist die Verzögerung des Refraineintritts durch an bestimmten Stellen eingefügte Zwischenteile.

Die Verwendung eines Refrains erzeugt also auch eine Wiederkehr im allgemeineren Sinne denn als reines poetisches Mittel, z. B. die bewusste Wiederkehr einer bestimmten Spannung, Situation usw., die ein „gewolltes“ poetisches Bild verstärkt.

Eine Sonderform des Refrains ist der Kettenkehrreim, bei dem der Kehrreim nach jeder Strophe um ein Element (z. B. eine Zeile) erweitert wird. Bekanntes Beispiel ist das Weihnachtslied "The Twelve Days of Christmas". Wenn diese Kettung in umgekehrter Reihenfolge verläuft, spricht man von einem rückwärts laufenden Kettenkehrreim, wie er z. B. im Lied Jan Hinnerk vorkommt.

In der Popmusik ist der Refrain der eigentlich tragende Teil, um den ein Lied oftmals geradezu herumkomponiert ist. Nicht selten kommt es vor, dass ein Musikstück in seiner zweiten Hälfte nur noch aus ständigen Wiederholungen des Refrains besteht, der allenfalls zum Zwecke einer letzten Steigerung noch um einen Halbton höher gerückt (sequenziert) wird, bevor dann langsam ausgeblendet wird (Fade-Out). Häufig wird hierfür der aus dem Englischen stammende Begriff Chorus verwendet.