Peter Frampton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den britischen Rockmusiker Peter Frampton. Zum gleichnamigen britischen Maskenbildner siehe Peter Frampton (Maskenbildner).
Peter Frampton

Peter Kenneth Frampton (* 22. April 1950 in Beckenham (London Borough of Bromley), Großbritannien) ist ein britischer Rockmusiker, der seine größten Erfolge in den 1970er Jahren hatte.

Künstlerisches Schaffen[Bearbeiten]

Im Alter von neun Jahren spielte Peter Frampton die Gitarre bei der Gruppe The Truebeats. Bekannt wurde der Gitarrist dann als Mitglied der Rockband The Herd. Er spielte mit Steve Marriott (von den Small Faces) bei Humble Pie und auf Alben von Harry Nilsson und George Harrison. Sein erstes Soloalbum war 1972 Wind of Change.

Framptons Durchbruch als Solist war das sechsfache Platin-Album Frampton Comes Alive (1976) mit den Hits Do You Feel Like We Do, Baby, I Love Your Way und Show Me the Way. Nach seinem nächsten Album I’m in You hatte Frampton einen schweren Autounfall auf den Bahamas. 1978 spielte er neben den Bee Gees in der Verfilmung von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band; der Film war ein großer Misserfolg.

In den 1980er Jahren kehrte Frampton zur Musik zurück, konnte jedoch nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. 1987 tourte er mit David Bowie, dessen Schulfreund er war, und in den 1990er Jahren in Ringo Starrs All Star Band zusammen mit Gary Brooker (Procol Harum), Jack Bruce (Cream) und Simon Kirke (Free und Bad Company). Nachdem er 1997 bei Grand Funk Railroad gespielt hatte, erschien 1999 der Konzertmitschnitt Live in Detroit als DVD-Video und Audio-CD. Mit Bill Wyman und den Rhythm Kings tourte er ab 2000 immer wieder durch Europa.

Zum 25-jährigen Jubiläum des Erscheinens von Frampton Comes Alive wurde das Album 2001 sowohl auf Doppel-CD, SACD und auch auf DVD-Audio in der kompletten Konzertfassung mit allen damals gespielten Titeln herausgebracht.

Seine jüngeren Alben sind Now von 2003 und Fingerprints, das 2006 veröffentlicht wurde. Mit dem Song Do You Feel Like We Do trat Frampton 2006 zusammen mit Ringo Starr im bis dahin größten Rock-Pop-Konzert in Los Angeles vor 260000 Zuschauern auf. Am 27. April 2010 erschien sein aktuelles Album Thank You Mr. Churchill. Im Sommer 2010 ging Frampton – teilweise gemeinsam mit Yes – auf US-Tournee durch mehrere Städte.[1] Anfang 2011 startete Frampton eine Europa-Tour, die ihn mehrmals auch nach Deutschland führte.[2] 2013 trat er als Special Guest bei den Konzerten von Deep Purple auf.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

mit The Herd[Bearbeiten]

  • 1967: Paradise Lost
  • 1968: From the Underworld

mit Humble Pie[Bearbeiten]

  • 1969: As Safe As Yesterday Is
  • 1969: Town and Country
  • 1970: Humble Pie
  • 1971: Performance: Rockin’ the Fillmore (Live)
  • 1971: Rock On

Soloalben[Bearbeiten]

  • 1972: Wind of Change
  • 1973: Frampton’s Camel
  • 1974: Somethin’s Happening
  • 1975: Frampton
  • 1976: Frampton Comes Alive
  • 1977: I’m In You
  • 1979: Where I Should Be
  • 1981: Breaking All the Rules
  • 1982: The Art of Control
  • 1986: Premonition
  • 1989: When All the Pieces Fit
  • 1994: Peter Frampton
  • 1995: Frampton Comes Alive II
  • 2000: Live in Detroit
  • 2003: Now
  • 2004: Live in San Francisco March 24, 1975
  • 2004: 2004 Summer Tour
  • 2006: Fingerprints
  • 2010: Thank You Mr. Churchill

Fernsehauftritte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Peter Frampton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Yes-Peter Frampton US Summer Tour 2010. The YES Online Service, abgerufen am 5. Mai 2010 (englisch).
  2. [1] Live-Dates-Archiv auf frampton.com
  3. http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Deep-Purple-Peter-Frampton-Tour-2013-mit-acht-Deutschland-Shows
  4. Besetzung der Folge Homerpalooza