Portal:Memmingen

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Wappen der kreisfreien Stadt Memmingen

Memmingen ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Sie ist das zentral gelegene Oberzentrum der Region Donau-Iller. Mit ihren ungefähr 42.000 Einwohnern ist sie die fünftgrößte Stadt im Regierungsbezirk Schwaben. Die Ursprünge der Stadt reichen bis in die Römerzeit. Die Altstadt gehört mit ihren vielen Plätzen, Bürger- und Patrizierhäusern, Palästen und der Stadtbefestigung zu einer der am besten erhaltenen Süddeutschlands. Memmingen ist durch die gute Verkehrsanbindung auf Straße, Schiene und in der Luft auch der Verkehrsknoten Oberschwabens, des Allgäus und Mittelschwabens.

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Artikel des Monats

 

Unterhospital Memmingen - ehem. Stiftungsbrauerei

Die Unterhospitalstiftung der ehemals freien Reichsstadt Memmingen betreibt seit dem 13. Jahrhundert Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten usw. und gibt Zuwendungen an bedürftige Bürger der Stadt. Der heutige jährliche Haushalt der Stiftung beträgt mehrere Millionen Euro, im Vermögen sind ungefähr 460 Hektar Wald, Grundbesitzungen, Gebäude und Wertpapiere. Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert hatten die Memminger Bürger ein Spital (Krankenhaus) bruderschaftlich organisiert betrieben. Es war vor dem damaligen Kalchtor, also erst außerhalb der Stadt (an der schon wichtigen Salzstraße) errichtet und betreute zuerst Pilger und diente dann armen Dürftigen, während für die Memminger Bürger innerhalb der Stadtmauern bereits zwei Spitäler waren. Da etwa Mitte des 13. Jahrhunderts, bei der ersten Stadterweiterung, das ganze Kalchviertel ummauert wurde, war das neue Spital aber bald innerhalb der Stadt angesiedelt. Unter anderem wegen der Fälschung der Stiftungsurkunde ist die genaue Entstehung nicht mehr festzustellen. Im Jahre 1210 wurde es von dem staufischen Königshaus nahestehende Graf Heinrich von Neuffen (später auch Heinrich von Weißenhorn) mit einer Zustiftung bedacht und erhielt dadurch seine formale Begründung. Dieser stattete es mit hinreichend Grundbesitz aus und stiftete auch einen Altar und ein Meßbenefizium in das Spital - seinem Geschlecht zur Ehre, seiner Seele zur Beruhigung - und übergab das Spital dem Orden vom Heiligen Geist. Aufgrund des Kreuzes mit zwei Querbalken, welches die Ordensbrüder auch auf ihren schwarzen Kutten trugen, waren sie in Memmingen bald bekannt als die „Kreuzherren“.

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Bismarckturm von 1904 in Memmingen.
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