Räucherwerk

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Mit Räucherwerk werden Stoffe bezeichnet, die geräuchert werden können, um Duft- oder Wirkstoffe freizusetzen.

Verwendet werden Materialien, die beim Verkokeln sowohl Rauch als auch Duftstoffe (meist in Form von ätherischen Ölen) freisetzen. Das umfasst Stoffgruppen wie Baumharze, Hölzer (Räucherholz) und Kräuter.

Räucherwerk wird in verschiedenen Formen angeboten. Die bekannteste Form ist das Räucherstäbchen, es gibt aber auch Räucherkegel (Räucherkerzchen). Einige Substanzen werden in speziellen Behältern mit glühender Kohle erhitzt, wie beim Weihrauch. Das Räuchern dient einerseits zum Erzeugen angenehmer Düfte, andererseits aber auch zu naturmedizinischen, rituellen, spirituellen und als Paraphernalien zu magischen Zwecken. So sollen „böse Geister“ durch das Räuchern aus Räumen vertrieben werden können.

Riechen wirkt direkt auf das limbische System unter Umgehung des Intellekts im Großhirn. Unsere Vorfahren haben durch Verräuchern bestimmter Kräuter die Luft gereinigt und Atmosphäre geschaffen . Sie räucherten auch an bestimmten Tagen des Jahres und an wichtigen Ereignissen im Leben wie Hochzeit, Geburt, Krankheit und Tod. Dabei verwendeten sie Wacholder, Salbei, Thymian, Lorbeer und Rosmarin. Heute sind diese Pflanzen bekannt als Kräutertee und dienen zur Speisewürze, aber sie eignen sich auch als Räucherpflanze. In den verschiedensten Kulturen war das Erzeugen von Rauch und Raumduft durch Verräuchern alltäglich. Beim Räuchern sollen Körper, Geist und Seele günstig beeinflusst werden. Es dient auch dem energetischen Reinigen von Räumen und Aura. Alle vier Elemente sind beim Räuchern angesprochen: Das Räucherwerk für die Erde, die Kohle / Flamme steht für Feuer, der aufsteigende Rauch für Luft und der Feuersand entspricht Wasser. Wo wir alle Räucherzeremonien kennen: Bei den Indianern der Gebrauch von Friedenspfeifen, beim Orakel von Delphi oder das Räuchern nach der Papstwahl.

Geeignete Räuchermittel (Auswahl)[Bearbeiten]