Río Bío Bío

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Río Bío Bío
Rio Bio Bio

Rio Bio Bio

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Chile
Flusssystem Río Bío BíoVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Ursprung Icalma-See und Galletue-See
38° 41′ 20″ S, 71° 15′ 27″ W-38.688888888889-71.25751160
Quellhöhe 1160 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei San Pedro de la Paz in den Golf von Arauco (Pazifik)-36.819444444444-73.1644444444440Koordinaten: 36° 49′ 10″ S, 73° 9′ 52″ W
36° 49′ 10″ S, 73° 9′ 52″ W-36.819444444444-73.1644444444440
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 1160 m
Länge 380 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 24.264 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
899 m³/s
Rechte Nebenflüsse Río de la Laja
Durchflossene Stauseen Ralco-Talsperre, Pangue-Talsperre
Großstädte Concepción
Mittelstädte San Pedro de la Paz
Mittellauf in den Anden

Mittellauf in den Anden

Der Río Bío Bío, auch Biobío, ist der zweitlängste Fluss in Chile. Er ist 380 Kilometer lang.

Er verläuft etwa 500 Kilometer südlich von Santiago de Chile. Er entspringt dem Galletue-See in den Anden. Er fließt bei San Pedro de la Paz in den Golf von Arauco.

Verlauf[Bearbeiten]

Auf den ersten Kilometern, wo er auch das Wasser des Río Rucanuco, des Ausflusses des Icalma-Sees, aufnimmt, fließt der Río Bío Bío nach Osten hin zum Hauptkamm der Anden. Bald ändert sich der Flusslauf nach Norden. Im Mittellauf wechselt der Verlauf mehr nach Nordwesten der Mündung in den Pazifik zu.

Größere Städte am Río Bío Bío von der Mündung zur Quelle:

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bío Bío wurde im Jahr 1544 von Juan Bautista Pastene entdeckt. Der Bío Bío bildete lange die Grenze zwischen dem spanischen Machtbereich und den Gebieten der Pehuenchen und Mapuche.

1647 schlossen die Spanier und die Mapuche einen Friedensvertrag mit dem Río Bío Bío als Grenze. Allerdings wurde dieser von den Spaniern immer wieder unterlaufen, so dass es bereits ab 1655 zu erneuten Mapuche-Aufständen kam.

Wirtschaft und Umwelt[Bearbeiten]

Der Bio-Bio hat durch den Widerstand der Pehuenche gegen die Ralco-Talsperre, einen großen Staudammkomplex, internationale Berühmtheit erlangt.

Seit Ende der 1970er Jahre plante das chilenisch-spanische Energieunternehmen ENDESA den Bau von 6 großen Talsperren am Bio-Bio. 1997 wurde der erste Staudamm bei Pangue abgeschlossen. Die Stauseen überfluten große Gebiete der Pehuenche und zerstören deren Fischgründe. Die gesamte Umwelt am Unterlauf des Bio-Bio wurde durch die Staudämme stark verändert. Am 16. September 2003 schlossen die Pehuenche einen Vertrag mit der chilenischen Regierung, der sie für die Landverluste entschädigt. Die zweite Talsperre bei Ralco wurde 2004 aufgestaut.

Tourismus[Bearbeiten]

An der Mündung gehören rund 22 Kilometer des Flusses zur Stadt San Pedro de la Paz. Die Seen Laguna Grande San Pedro und Laguna Chica San Pedro bieten herrliche Naturlandschaften zum Wandern. Der Fluss ist ebenfalls sehr beliebt zum Kajakfahren und Rafting.

Die Täler Valle del Bio-Bio und Valle Itata bilden die südlichsten Weinanbaugebiete Chiles.

Das Mündungsgebiet liegt im Naturreservat Lago Galletué. Das Gebiet von Alto Biobío am Mittellauf ist leicht touristisch erschlossen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Río Bío Bío – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien