Rüdiger Hitzigrath

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rüdiger Hitzigrath (* 27. Dezember 1929 in Berlin) ist ein deutscher Politiker der SPD.

Hitzigrath, Sohn eines Pfarrers in Alt-Moabit, besuchte ein humanistisches Gymnasium und machte 1948 das Abitur. Danach begann er ein Jurastudium und machte 1956 das erste Staatsexamen. Ab 1958 war er freier Mitarbeiter der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und bis 1981 selbständiger Versicherungsvertreter.

1963 trat Hitzigrath der SPD bei und wurde Bezirksverordneter in Wilmersdorf. Von 1971 bis 1981 war er dann Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und dort von 1977 bis 1980 stellvertretender Fraktionsvorsitzender seiner Partei. Am 6. November 1981 rückte er als Vertreter Berlins für die ausgeschiedene Abgeordnete Marie Schlei in den Deutschen Bundestag nach und blieb dort bis zum Ende der Wahlperiode 1983 Mitglied. Durch den Tod von Jürgen Brinckmeier 1984 rückte Hitzigrath dann als Mitglied des Europäischen Parlaments nach, dem er bis 1989 angehörte. 2008 bekam er vom Senat von Berlin den Titel Stadtältester von Berlin verliehen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]