Raub

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Raub (Begriffsklärung) aufgeführt.

Als Raub bezeichnet man in Kriminologie und Rechtsvergleichung einen Deliktstypus, bei dem ein Vermögensdelikt durch Gewaltanwendung begangen wird.

Rechtsfamilien[Bearbeiten]

Römisches Recht[Bearbeiten]

Hauptartikel: Rapina

Deutscher Rechtskreis[Bearbeiten]

Berühmte Raube und kulturelle Beschäftigung mit Raub[Bearbeiten]

Erbeutete Summen[Bearbeiten]

Der Versuch, im November 2000 die zwölf teuersten Diamanten der Welt in London aus dem Millennium-Dom zu stehlen, war nicht erfolgreich. Die Beute wäre 500 Millionen Euro wert gewesen.

Erfolgreiche Raube:

  • 413 Millionen kaum absetzbare Wertpapiere in der Londoner City 1990
  • 100 Millionen an Sachwerten in Antwerpen 2003
  • 80 Millionen Schmuck und Diamanten in den Niederlanden (Schiphol) 2005
  • 57 Millionen Bargeld in Fortaleza (Brasilien) 2005
  • 38 Millionen Bargeld in Belfast (Nordirland) 2004

Filme[Bearbeiten]

Mythologie und künstlerische Verarbeitung[Bearbeiten]

  • Raub der Sabinerinnen der mythologische „Raub der Sabinerinnen“ kurz nach der Gründung der Stadt Rom
  • Der Raub der Töchter des Leukippos ist ein um 1618 entstandenes Gemälde von Peter Paul Rubens. Festgehalten ist der Moment der Entführung von Hilaeira und Phoibe, die Töchter des König Leukippos, durch die Dioskuren Castor und Pollux.

Literatur[Bearbeiten]

Weiterführende Literatur zur Rechtsvergleichung

  •  Karl Hagel: Raub und Erpressung nach englischem und deutschen Recht und aus rechtsvergleichender Sicht. de Gruyter, Berlin 1979, ISBN 3-11-008103-2.
  •  Omar ibn Abdul Aziz al-Mutrak: Theft and robbery in Islamic criminal law: textual foundations. In: Criminal law in Islam and the Muslim world. Institute of Objective Studies, Delhi 1996.

Weiterführende Literatur zur Kriminologie

  •  Günther Kaiser: Kriminologie. Ein Lehrbuch. § 60. Raub und Erpressung.
  •  Werner J. Einstadter: The Social Organization of Armed Robbery. In: Social Problems. 1969, S. 64–83, doi:10.2307/799893.