Rdio

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Rdio
Logo
www.rdio.com
Motto Unbegrenzt Musik. Wo immer du bist.
Beschreibung Musikstreaming-Service
Registrierung notwendig
Sprachen Englisch, Deutsch
Urheber Janus Friis
Erschienen 3. August 2010
Status aktiv

Rdio ist ein werbefreier Musikabonnement- und Audio-on-Demand-Dienst, der mittlerweile in 17 Ländern verfügbar ist[1], darunter die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada[2], Deutschland, Brasilien[3], Australien und Neuseeland. Der Dienst ist als Internetseite verfügbar, darüber hinaus gibt es Apps für iOS, Android, BlackBerry und Windows Phone. Diese können Musik streamen und Musik zum Abspielen offline cachen.[4] Zudem existieren Anwendungen für Roku- und Sonos-Systeme.

Der webbasierte Dienst bietet außerdem ein natives Desktop-Programm für Mac OS X und Windows.[4] Das Musikangebot umfasst Inhalte aller vier Major Labels sowie Musiktitel der Vertreiber Independent Online Distribution Alliance, INgrooves, The Orchard, IRIS Distribution, Finetunes und Beggars Group.[5][6] Die Zahl der verfügbaren Titel beläuft sich laut eigenen Aussagen auf über 18 Millionen Songs.[7] Zudem existiert eine Online-Community, die Nutzern erlaubt, Playlisten zu teilen und anderen zu folgen, um zu sehen, welche Musik diese hören.

Rdio wurde von den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis sowie Carter Adamson[6] gegründet.[8] Zennström und Friis waren ebenso Urheber der Tauschbörse Kazaa.[5][9] Am 3. August 2010 endete die private Betatest-Phase.[8] Der Dienst startete offiziell am 11. Januar 2012 in Deutschland.[10]

Der Dienst bietet standardmäßig zwei Optionen der Nutzung an. Das erste Paket beinhaltet nur die Nutzung der Webanwendung und ist auf fünf Euro monatlich angesetzt (in den USA fünf US-Dollar). Im zweiten Paket ist die Nutzung der Webanwendung und der mobilen Apps eingeschlossen, wofür rdio zehn Euro monatlich verlangt (in den USA zehn US-Dollar).[11][12] Der Dienst lässt sich vor Auswahl einer der beiden Varianten in Deutschland sieben Tage lang testen.[13] In den USA besitzen nichtzahlende Nutzer ein bestimmtes dynamisches Kontingent an abspielbaren Songs, das sich je nach Nutzung des Service verändert.[14] Ebenfalls in den USA existiert ein „family plan“, der nur für Zehn-Dollar-Pakete gilt. Dabei kosten zwei Accounts 18 US-Dollar pro Monat und drei Accounts 23 US-Dollar.[15] Seit Anfang Februar 2013 können 15 verschiedene Nationen rdio dank eines kostenlosen Testzugang sechs Monate lang nutzen. Deutschland und Brasilien sind von dieser Aktion ausgeschlossen.[16]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Rdio: Verfugbarkeit, abgerufen am 28. Januar 2013
  2. Rdio Launches Highly Anticipated iPad App. PRNewswire, 4. August 2011, abgerufen am 25. Januar 2012.
  3. Vinicius Aguiari: Serviço de música Rdio chega ao Brasil. Editora Abril, 21. Oktober 2011, abgerufen am 25. Januar 2012 (portugiesisch).
  4. a b Ramu Nagappan: Rdio music service throws open its doors. MacWorld, 3. August 2010, abgerufen am 25. Januar 2012.
  5. a b Mark Hefflinger: Social Music Service Rdio Officially Launches. Digital Media Wire, Inc., 3. August 2010, abgerufen am 25. Januar 2012.
  6. a b Alexander Zollondz: Musikstreaming-Dienst: Rdio in Deutschland gestartet. Netzwelt, 13. Januar 2012, abgerufen am 25. Januar 2012.
  7. Rdio: About, abgerufen am 12. Januar 2012
  8. a b Harry McCracken: Rdio Music Service: Mobile, Social, Impressive -- and Now Open to All. PC World, 4. August 2010, abgerufen am 25. Januar 2012.
  9. Lauren Goode: Q&A: Skype Co-Founder on His New Venture, Rdio. Wall Street Journal, 6. August 2010, abgerufen am 25. Januar 2012.
  10. Wir stellen vor: Rdio in Deutschland. Rdio, 11. Januar 2012, abgerufen am 25. Januar 2012.
  11. Boris Hofferbert: Musikstreaming-Dienst rdio startet in Deutschland. Gizmodo, 12. Januar 2012, abgerufen am 25. Januar 2012.
  12. Eliot Van Buskirk: Kazaa, Skype Founders Launch Twitter-Like Music Service Rdio. Wired, 3. Juni 2010, abgerufen am 25. Januar 2012.
  13. Einen Monat kostenlos Musik hören mit Rdio, t3n, abgerufen am 15. März 2012.
  14. Thomas Houston: Rdio launches a free music streaming option. The Verge, 6. Oktober 2011, abgerufen am 25. Januar 2012.
  15. Introducing: Rdio Family Plans. rdio blog, 22. August 2010, abgerufen am 25. Januar 2012.
  16. 6 Monate rdio kostenlos genießen. musikflatratez.de Blog, 4. Februar 2013, abgerufen am 4. Februar 2013.