Región de la Araucanía

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Araucanía
Region IX
Región de la Araucanía
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Symbole
Flagge
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Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Chile
Hauptstadt Temuco
Fläche 31.842,3 km²
Einwohner 913.065 (2011)
Dichte 29 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 CL-AR
Politik
IntendantVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges Andrés Molina MagofkeVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges

Die Region IX Araukanien liegt im Kleinen Süden Chiles bzw. der Chilenischen Schweiz, etwa 600 Kilometer südlich von Santiago de Chile. Die Hauptstadt der Region ist Temuco.

Allgemeines[Bearbeiten]

Die Region liegt zwischen Pazifik und argentinischer Grenze. Im Norden grenzt sie an die Region VIII (Región del Bío-Bío) und im Süden an die Region XIV, die Región de Los Ríos.

Die Hauptstadt Temuco ist ein Zentrum der Mapuche (Araukaner) aber auch deutschsprachigen Chilenen. Die schachbrettartig angelegte Stadt hat 270.000 Einwohner (Stand: 2012).

Die Region ist nach den Araukarien-Bäumen benannt, welche das herausragende Merkmal der Landschaft sind. Die Chilenische Araukarie ist in diesem Teil Chiles sowie in Argentinien beheimatet.

Geschichte[Bearbeiten]

1552 erreichte Pedro de Valdivia die Gegend um Temuco. Die Stadt geht auf eine spanische Gründung zurück, um die Mapuche (Araukaner) besser kontrollieren zu können.

Die Gründung von Siedlungen mitten im Gebiet der Mapuche erwiesen sich als fatal. Die Mapuche zerstörten viele Ansiedlungen innerhalb kurzer Zeit, wobei viele Siedler und Soldaten starben. Als 1597 Pelantaro zum neuen Toqui der Mapuche gewählt wurde, wurden viele Städte südlich des Río Bío Bío zerstört. Die Spanier zogen sich ab 1602 für lange Zeit aus dem Gebiet zurück.

Erst ab 1883 begann wieder eine chilenische Neubesiedlung der Region.

Am 22. Mai 1960 wurde die Hafenstadt Puerto Saavedra komplett von einem sehr starken Erdbeben zerstört.

Geografie und Klima[Bearbeiten]

Die Region besteht aus zwei Provinzen:

Wichtige Städte:

Wichtigster Fluss:

Um Temuco herum liegen große Vulkane, wie der Vulkan Villarrica mit 2840 m Höhe und der Volcán Llaima mit 3125 m Höhe. Die letzte Aktivität des Volcán Llaima war zwischen Januar 2008 und Juni 2009.

32 km westlich der Pazifikküste liegt die Insel Isla Mocha mit dem nationalen Reservat Isla Mocha. Ein ideales Gebiet für Taucher und zum Wandern in den Wäldern der Insel.

Das Klima ist mit dem Deutschlands vergleichbar. Besonders im Winter regnet es aber viel; Schneefälle sind selten.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Brücke (Puente colgante) bei Carahue

Die Region lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Tourismus. Hier spielen der Anbau von Obst, Mais und Raps eine wichtige Rolle.

Rund 30 % des chilenischen Apfel-Exports kommen aus Angol. Daneben werden viele andere Früchte und Gemüse angebaut, z.B. Tomaten und Walnüsse. Zusätzlich werden auch viele Blumen, wie Orchideen angebaut.

Um Angol existieren eine Reihe größerer Eukalyptus-Plantagen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Araucanía Region – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien