Richard Boone (Musiker)

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Richard Boone (* 24. Februar 1930 in Little Rock, Arkansas; † 8. Februar 1999 in Kopenhagen) war ein amerikanischer Jazzmusiker (Posaune, Gesang).

Leen und Wirken[Bearbeiten]

Boone sang mit fünf Jahren im Chor einer Baptistenkirche; mit zwölf spielte er Posaune in der Schulband. Nach seiner Dienstzeit bei der Army verbrachte er einige Jahre in Deutschland und Frankreich, bevor er 1953 Musik am Philander Smith College in Little Rock studierte. Anschließend ging er 1960 als Studio- und Clubmusiker nach Los Angeles, arbeitete u. a. mehrmals mit Dexter Gordon (1960 und 1975), mit Della Resee (1961–66) und mit Count Basie (1966–69). Er trat in dieser Zeit auch mit einer eigenen Band auf, in der er mit Blues-, Scat- und Jodelgesang in Erscheinung trat. Ab 1970 hielt er sich häufig in Dänemark auf und arbeitete dort u. a. in Big Band-Projekten von Ernie Wilkins, Thad Jones und der Dänischen Radio-Bagband. 1990 gastierte er für drei Wochen mit europäischen Musikern in einem Club in Nairobi; im selben Jahr nahm er mit Elly Wright auf. Auf seinem Album A Tribute of Love (1996/98) ist er auch mit Katrine Madsen zu hören.[1]

Auswahldiskographie[Bearbeiten]

  • Count Basie: Straight Ahead (GRP, 1968), I Got Rhythm (Affinity, 1968)
  • Dexter Gordon: The Reseurgence of Dexter Gordon (OJC, 1960), More Than You Know (Steeplechase, 1975)
  • Thad Jones: Live At Montmartre (Steeplechase, 1978), Eclipse (Storyville, 1979)
  • Ernie Wilkins: Montreux (Steeplechase, 1983), On The Roll (Steplechase, 1986)

Lexikalische Einträge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tom Lord The Jazz Discography (online, 15. November 2013)