Rudolf Koppitz

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Fotografen Rudolf Koppitz. Für die polnische Ortschaft Kopice (Grodków) ehemals Koppitz siehe dort.
Im Schoß der Natur, Selbstportrait (1923)

Rudolf Koppitz (* 3. Januar 1884 in Schreiberseifen, Österreichisch-Schlesien; † 8. Juli 1936 in Perchtoldsdorf, Niederösterreich) war ein Fotograf.

1897 Ausbildung zum Fotografen beim Atelierfotografen Robert Rotter in Freudenthal. Seit 1913 war er Assistent und nach dem Ersten Weltkrieg Lehrer an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien.

Bekannt wurde Koppitz in den 1920er Jahren vor allem mit Aktbildern, die in ihrer Formgebung und Ausgestaltung teils noch dem Jugendstil, teils dem Konstruktivismus nahestehen. Sein wohl berühmtestes Foto zeigt eine 1925 aufgenommene Bewegungsstudie der Tanzgruppe von Claudia Issatschenko, der Mutter der Choreografin Tatjana Gsovsky und des Sprachwissenschaftlers Alexander Issatschenko, in welcher eine unbekleidete Tänzerin vor einer Dreiecksformation aus drei dunkel gewandeten Tänzerinnen schreitend in einer Rückbeuge zu sehen ist. Einer seiner wichtigsten Schüler war Edward Hartwig.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rudolf Koppitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien