Rudolf Rabe

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Rudolf Rabe (seit 1825 von Rabe) (* 15. Februar 1805 in Wriezen; † 7. Juli 1883 in Berlin) war ein preußischer Beamter und Staatsminister.

Leben[Bearbeiten]

Rabe studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg und war seit 1822 Mitglied des Corps Saxo-Borussia.[1] Ab 1830 war er als Assessor am Kammergericht in Berlin tätig. Im Jahr 1835 wurde er Regierungsassessor. Bis 1843 war er als Regierungsrat in Düsseldorf tätig. Danach wechselte Rabe im Range eines Geheimen Finanzrates in das preußische Finanzministerium. Im Jahr 1847 wurde er zum Geh. Oberfinanzrat und Ministerialdirigenten befördert.

Zwischen 1849 und 1851 amtierte er als preußischer Finanzminister. In den folgenden Jahren scheiterten mehrere Versuche der Weiterverwendung. So wurde er unter anderem für den Posten des Oberpräsidenten der Provinz Pommern oder als Chef-Präsident der Oberrechnungskammer gehandelt. Im Jahr 1856 wurde er zum Wirklichen Geheimen Rat befördert, gleichzeitig gab es eine Pensionssache Rabe.

Zwischen 1862 und 1868 war er Präsident der Hauptverwaltung der Staatsschulden. Danach war von Rabe Mitglied der statistischen Zentralkommission im preußischen Innenministerium.

Im Jahr 1849 war von Rabe Mitglied der Ersten Kammer des preußischen Landtages. Seit 1860 war er Mitglied des Preußischen Herrenhauses.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Korps-Listen 1910, 120, 24