Rundes r

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normales und rundes r.

Das runde r ist eine Variante des Buchstabens r bei gebrochenen Schriften. Es entstand ursprünglich dadurch, dass in der Buchstabenkombination „or“ der linke Teil des Buchstabens r (der senkrechte Strich) weggelassen wurde. Später wurde es auch nach anderen Buchstaben mit Rundung auf der rechten Seite (b, d, h, p) und beim Doppel-r („rr“) alternativ zum normalen r verwendet.

Abkürzung „et cetera“ (= „et c.“).

Die gleiche Glyphe wurde auch als Abkürzung für „und“ verwendet. Der Ursprung dieser Verwendung liegt in der tironischen Note für „et“ (lat. „und“): diese war zunächst in vielen Schriften als eigene Glyphe enthalten, später wurde dann vielfach das recht ähnliche runde r verwendet[1]. Am längsten hat sich diese Verwendung in der Abkürzung für „et cetera“ erhalten (siehe Abbildung).

Das runde r ist im Ausland bei Handschriften üblich [2].

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beispiele

[Bearbeiten] Siehe auch:

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.e-welt.net/bfds_2003/bund/fragen/19_rundes%20r%20und%20%20etc_1.pdf
  2. http://www.joern.de/rundesr.htm

[Bearbeiten] Literatur

  • Eberhard Dilba: „Typographie-Lexikon“ und Lesebuch für alle, 2. Auflage, Books on Demand, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8334-2522-6.

[Bearbeiten] Weblinks

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