Sam Newsome

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sam Newsome (* 28. April 1965 in Salisbury, Virginia) ist ein amerikanischer Jazz-Saxophonist.

Newsome wuchs in Hampton, Virginia, auf und begann im Alter von fünfzehn Jahren mit Musikern wie James Genus, Steve Wilson und Billy Drummond zu arbeiten. Nach Abschluss der Highschool besuchte er ab 1983 das Berklee College of Music in Boston, wo er Saxophon bei Billy Pierce, Andy McGhee und George Garzone und Komposition bei Hal Crook, Fred Lipsius und Herb Pomeroy studierte. Aus dieser Zeit stammen auch seine Beziehungen zu Musikern wie Danilo Perez, Javon Jackson, Cyrus Chestnut, Mark Whitfield, Antonio Hart und Mark Turner.

Nach Abschluss des Studiums tourte Newsome im Sommer 1988 mit dem Quintett von Donald Byrd (mit Donald Brown, Ron McWhorter und Billy Kilson) durch die USA und Europa. Im Folgejahr ging er nach New York, wo er mit Donald Harrison, Roy Haynes, Mark Whitfield und James Genus spielte. Bei einem Auftritt mit Justin Robinson im Blue Note Jazz Club wurde Terence Blanchard auf ihn aufmerksam, dessen Band er fünf Jahre lang angehörte. In dieser Zeit wirkte er an drei CDs und mehreren Film-Soundtracks mit.

1996 gründete Newsome die Band Global Unity, der die Sängerin Elisabeth Kontomanou, der Oudspieler Amos Hoffman, der Gitarrist Marvin Sewell, der Pianist Jean-Michel Pilc, der Bassist Ugonna Okegwo und die Perkussionisten Gilad und Satoshi Takeishi angehörten, und mit der er zwei Alben aufnahm.

Seit 2007 arbeitet Newsome im Auftrag des Jerome Composers Commissioning Program (JCCP) und des New York State Council for the Arts (NYSCA) an Kompositionen für Saxophon solo.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]