Sankarani

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sankarani
Sankarani river map.png
DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Guinea, Mali
Flusssystem Niger
Abfluss über Niger → Atlantik
Quelle im Fouta-Djallon-HochlandVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung in den Niger12.004129-8.312759Koordinaten: 12° 0′ 15″ N, 8° 18′ 46″ W
12° 0′ 15″ N, 8° 18′ 46″ W12.004129-8.312759
Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt

Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Sankarani ist ein Nebenfluss des Niger in Westafrika. Er entspringt im Fouta Djallon-Hochland von Guinea, fließt dann nordwärts in das südliche Mali, bildet kurzfristig die Grenze der beiden Staaten und vereint sich etwa 40 km oberhalb der Stadt Bamako mit dem Niger.

Im Einzugsgebiet des Sankarani werden traditionell etliche Nutzpflanzen angebaut, es verfügt über Vorkommen an Eisen und Gold und bedeckt etwa 35.500 km². Zwei Drittel davon befinden sich auf dem Gebiet von Guinea, wo auch sein größter Nebenfluss, der Dion zufließt. Nach dem Bau des Sélingué-Damms 1980 halbierte sich nahezu die Kubikmeterzahl des Wassers des Sankarani, das tatsächlich den Niger erreichte.

Am Ufer des Sankarani in Niani soll sich vom 13. bis 16. Jahrhundert die Hauptstadt des mächtigen Malireiches befunden haben.

Quellen[Bearbeiten]