Schwanefeld

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52.26416666666711.090555555556101Koordinaten: 52° 15′ 51″ N, 11° 5′ 26″ O

Schwanefeld
Höhe: 101 m
Fläche: 5,42 km²
Einwohner: 277 (31. Dez. 2011)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39343
Vorwahl: 039050

Schwanefeld ist ein Ortsteil der Stadt Oebisfelde-Weferlingen im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Schwanefeld liegt rund sieben Kilometer nordöstlich von Helmstedt zwischen Lappwald und Drömling im Allertal.

Geschichte[Bearbeiten]

Von 1994 bis zum 1. Januar 2005 gehörte Schwanefeld zur Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen, von 2005 bis zum 31. Dezember 2009 zur Verwaltungsgemeinschaft Flechtingen.

Durch einen Gebietsänderungsvereinbarung beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Stadt Oebisfelde (am 27. Mai 2009), Bösdorf (am 26. Mai 2009), Eickendorf (am 28. Mai 2009), Etingen (am 26. Mai 2009), Kathendorf (am 19. Mai 2009), Rätzlingen (am 27. Mai 2009), Eschenrode (am 28. Mai 2009), Döhren (am 28. Mai 2009), Hödingen (am 20. Mai 2009), Hörsingen (am 27. Mai 2009), Schwanefeld (am 25. Mai 2009), Seggerde (am 26. Juni 2009), Siestedt (am 28. Mai 2009), Walbeck (am 28. Mai 2009) und der Flecken Weferlingen (am 19. Mai 2009), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1]

Nach Umsetzung der Vereinigungsvereinbarung der bisher selbstständigen Gemeinde Schwanefeld wurde Schwanefeld Ortsteil der neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen. Für die eingeflossene Gemeinde wurde die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die aufgenommene Gemeinde Schwanefeld und künftige Ortsteil Schwanefeld wurde zur Ortschaft der neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen. In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Schwanefeld wurde ein Ortschaftsrat mit acht Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Politik[Bearbeiten]

Ehrenamtliche Ortsbürgermeisterin ist Frau Sandra Luthe.

Ortschaftsrat[Bearbeiten]

Laut der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hatte der Gemeinderat acht Mitglieder. Aufgrund der Stadtgründung von Oebisfelde-Weferlingen wurde der Gemeinderat automatisch zum Ortschaftsrat. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,2 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Wählergruppen 8 Sitze (100,0 %)

Weiteres Mitglied des Ortschaftsrates und dessen Vorsitzende ist die Ortsbürgermeisterin.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche St. Nikolai in Schwanefeld mit Blick auf den einstigen Chor mit Apsis

Die Entstehung der Kirche St. Nicolai wird in Quellen im 11. Jahrhundert angegeben. Jedoch sind Bauteile vorhanden (ehemalige Chorschranke), die auf karolingische Zeit schließen lassen. Ende des 16. Jahrhunderts wurde der östlich des Kirchenschiffs befindliche Chor mit dem Altarraum (Apsis) abgetragen. Zudem waren am Fußboden jener östlichen Mauer Spuren ehemaliger Eingänge in eine unter dem ehemaligen Chor befindlichen und einer ebenfalls nicht mehr vorhandenen Krypta oder einer unterirdischen Kapelle vorhanden.[2]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Schwanefeld ist von der Landwirtschaft geprägt.

Verkehr[Bearbeiten]

Zur Bundesstraße 1, die Braunschweig mit Berlin verbindet, sind es in südlicher Richtung rund sechs Kilometer. Die Bundesautobahn 2 (Anschlussstelle Marienborn-Helmstedt) wird nach acht Kilometern erreicht.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Landkreises Nr. 45/2009 Seite 1-5 (PDF; 3,5 MB)
  2. Ein Beitrag zur VervoIlständigung der Neuhaldensleber Kreis=Chronik in Wochenblatt Nr. 19 vom 10. Mai 1841