Siebenstein

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Siebenstein ist der Titel einer deutschen Kinderserie, die ab 1988 im ZDFtivi lief und heute im KI.KA gesendet wird.

Frau Siebenstein hat einen Trödelladen, in dem sie sich mit dem frechen und dreisten Raben Rudi und dem besserwisserischen Koffer unterhält und den beiden Geschichten erzählt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hauptrollen

Rabe Rudi auf einer Briefmarke der Deutschen Post, 1999.
Produktion: Studio TV Film

[Bearbeiten] Gastrollen und Autoren

Im Laufe der Jahre traten viele Schauspieler in Siebenstein auf, neben Adelheid Arndt zum Beispiel Kurt Schmidtchen, Ilona Schulz, Ursula Staack, Evelyn Meyka, Richard Süssenguth, Heinz-Werner Krähkamp und Constanze Harpen. In den neueren Folgen sind unter anderen Dirk Bach, Ingolf Lück, Fritzi Haberlandt, Thomas Heinze, Richy Müller, Rolf Kanies, Otto Sander und Victor Schefé zu sehen.

Aus zahlreichen Geschichten der Serie entstanden Bilderbücher.

Die Rahmengeschichten im Trödelladen wurden zwischen 1988 und 2002 häufig von bekannten Kinderbuchautoren geschrieben, wie Paul Maar, Gudrun Mebs, Rudolf Herfurtner, Kirsten Boie und Cornelia Funke.

[Bearbeiten] Frech wie Rudi und Hallo, hier ist Rudi

Erster Ableger war die Serie Frech wie Rudi, die sich nur mit Rabe Rudi beschäftigte, insgesamt wurden 21 Folgen Frech wie Rudi gedreht.[1] Als Spin-Off von Siebenstein entstand die fünfminütige Comedyshow Hallo, hier ist Rudi. Der Protagonist der Sendung war der Rabe Rudi. Die in den Jahren 1999 bis 2000 produzierte Serie wurde sonntags ausgestrahlt. Die Erstausstrahlung datiert vom 16. September 1999 auf ZDFtivi.[2] Am 4. Juni 2000 wurde die Sendung eingestellt. Konzept der Sendung war die Verbindung der diversen Mini-Filme. Die Sendung basierte dabei auf Sketchen mit den beiden Hauptdarstellern, dem Raben Rudi und Herrn Blöhmann als Hausbesitzer des Siebenstein-Ladens. Ersterer stellte dabei meist telefonisch Fragen.

[Bearbeiten] Neukonzeptionen 2004 und 2007

Gedreht wurde die Serie von 1988 bis 2002 in der Regensburger Straße 5 in Berlin-Schöneberg. Dort befand sich der Trödelladen in einem echten Ladenlokal und nicht in einem Studio. Seit 2004 wird die Serie in einem Studio produziert, das in Berlin in einer ehemaligen französischen Militärkirche eingerichtet worden ist. Gleichzeitig übernahm ein neues Team die Aufgabe: Statt Götz Brandt und Dr. Irene Wellershoff, der Erfinderin von Siebenstein und inzwischen Redaktionsleiterin im ZDF Kinderprogramm, sind nun Ina Werner und Katrin Pilz die zuständigen Redakteure. „Frau Siebenstein" wird nicht mehr von Adelheid Arndt, sondern von Henriette Heinze verkörpert. Auch die Struktur der Sendung wurde überarbeitet: Die meisten Geschichten werden nicht mehr von Frau Siebenstein, sondern vom Koffer erzählt. Indem er über seine zahlreichen Reisen aus der Vergangenheit berichtet, bekommen die Zuschauer lehrreiche Zeichentrickfilme über geschichtliche Ereignisse präsentiert. Am Ende jeder Folge singen die Siebensteiner ein Lied, das inhaltlich zu dem aktuellen Geschehen passt. Einige dieser Lieder wurden auf den CDs „Rudis superste Lieder“ Vol. 1 und 2 veröffentlicht. Seit 2007 werden wieder Einzelgeschichten produziert, wie im Ursprungskonzept. Parallel dazu wurde die Produktion weiterer Koffergeschichten noch bis 2009 fortgeführt.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. .fernsehserien.de, abgerufen am 9. Februar 2011
  2. http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=10765
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