Sinner (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sinner
Sinner im Jahr 1987 (Dangerous Charm)
Sinner im Jahr 1987 (Dangerous Charm)
Allgemeine Informationen
Herkunft Stuttgart, Deutschland
Genre(s) Heavy Metal, Hard Rock
Gründung 1981
Website www.matsinner.com
Aktuelle Besetzung
Gesang, Bass
Mat Sinner (seit 1981)
Gitarre
Christof Leim (seit 2006)
Gitarre
Alex Beyrodt (1990-2000, seit 2011)
Gitarre
Alex Scholpp (seit 2011)
Schlagzeug
André Hilgers (seit 2011)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Frank Mittelbach (1981-1983)
Gitarre
Calo Rapallo (1981-1982)
Schlagzeug
Edgar Patrik (1981-1983)
Gitarre
Mick Shirley (1982-1984)
Gitarre
S.G. Stoner (1983-1985)
Schlagzeug
Ralf Schulz (1984)
Schlagzeug
Bernie van der Graaf (1985-1990)
Gitarre
Herman Frank (1985)
Gitarre
Mathias Dieth (1986-1987)
Gitarre
Chris Gerhardt Schleifer (1986)
Gitarre
Andy Susemihl (1987, 1992)
Keyboard
Tommy Geiger (1990-1992)
Gitarre
Tom Naumann (1990-1999, 2002-2007)
Schlagzeug
Tommy Resch (1990-1994)
Keyboard
Frank Rössler (1992-2007)
Schlagzeug
Fritz Randow (1995-1998, 2001-2005)
Schlagzeug
Uli Kusch (2000)
Gitarre
Henny Wolter (2000-2006, 2007-2010)
Schlagzeug
Klaus Sperling (2006-2009)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
The Nature of Evil
  DE 63 10.08.1998 (1 Wo.)
The End of Sancruary
  DE 87 10.04.2000 (1 Wo.)
One Bullet Left
  DE 65 26.09.2011 (1 Wo.)

Sinner ist eine deutsche Heavy-Metal-Band, benannt nach ihrem Gründer, Sänger und Bassisten, dem heutzutage sehr bekannten deutschen Heavy-Metal-Musiker und Produzenten Mat Sinner (u.a. Primal Fear).

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet in Baden-Württemberg, veröffentlichte Sinner ihre erste LP Wild'n'Evil im Jahr 1982 . Der Nachfolger Fast Decision wurde ein Jahr später von Gama Records veröffentlicht; Mat Sinner behauptet bis heute, das Album sei aufgrund des mittlerweile erfolgten Vertragsabschlusses bei Noise Records nicht vollständig fertiggestellt worden. Danger Zone, das erste Album unter Noise Records, war der erste Versuch der Band, ihren persönlichen Stil weiter zu entwickeln, der zu diesem Zeitpunkt noch wenig mit dem Melodic Metal der darauffolgenden und letzten Alben zu tun hatte. Nach vielen Besetzungswechseln stabilisierte sich die Band mit Herman Frank (Accept) als Gitarristen und nahm im Jahre 1985 das Album Touch of Sin auf. Diese Produktion gilt heute noch als Meilenstein des deutschen Heavy Metal. Comin' Out Fighting wurde mit dem Gitarrenteam Angel Schleifer und Mathias Dieth eingespielt.

1987 wurde das Album Dangerous Charm veröffentlicht, ein Album mit mehr melodischen Klängen als die Veröffentlichungen zuvor. Danach einigte sich die Band darauf, eine Pause einzulegen. Zwischenzeitlich veröffentlichte Mat Sinner 1990 ein Solo-Album mit dem Namen Back to the Bullet, das mit einer komplett neuen Band arrangiert wurde.

Erst fünf Jahre später fand die ursprüngliche Besetzung wieder zusammen und brachte 1992 das Album No More Alibis heraus, das um einiges härter klang als die bisherigen Aufnahmen der Band. Mit den darauffolgenden Alben Respect und Bottom Line schaffte es die Band sogar, für fünf Wochen in den japanischen Charts zu verweilen. Mit dieser musikalischen Neuausrichtung stieg die Popularität der Band immer weiter an und führte neben Gastauftritten im Vorprogramm von Mr. Big und Savatage auch zum Start einer eigenen Deutschland-Tour und der Veröffentlichung eines Live-Albums. Noch erfolgreicher war die Band mit den Alben Judgement Day (1997) und The Nature of Evil (1998), nach denen man im Vorprogramm von Deep Purple auf Europa-Tour ging. The Nature of Evil war das bislang erfolgreichste Album der Band und stand in den deutschen Album-Charts auf Platz 63.

Im Jahr 1997 gründete Mat Sinner mit dem ehemaligen Gamma Ray-Sänger Ralf Scheepers die Band Primal Fear. Mat Sinner wird als treibende Kraft der beiden Bandprojekte bezeichnet.

Entwicklung ab 2000[Bearbeiten]

2000 hatte die Band ihren ersten Line-Up-Wechsel nach fünf Jahren. Uli Kusch, der ehemalige Schlagzeuger von Helloween und Gamma Ray, als auch Gitarrist Henny Wolter produzierten mit der Band das Album The End of Sanctuary. Im Jahr 2003 kam das neue, sehr metal-lastige und erfolgreiche Album There Will Be Execution in die Läden, bevor die Band eine vierjährige Pause machte, in der Mat Sinner sich auf die Arbeit mit Primal Fear konzentrierte. Bis dahin hatte die Band in neun Jahren sechs Alben veröffentlicht.

Mat Sinner reformierte Sinner im Jahr 2006, um das Album Mask of Sanity aufzunehmen. Mit der Besetzung Henny Wolter (Gitarre), Klaus Sperling (Drums) und Christof Leim (Gitarre) tourte die Band seit Jahren zum ersten Mal wieder mit sehr guter Resonanz und unterschrieb einen neuen langfristigen Plattendeal mit AFM Records. Im September 2008 wurde in gleicher Besetzung das Album Crash & Burn bei AFM Records veröffentlicht. Daran schlossen sich Tourneen durch Asien (Japan), Südamerika und die USA an.

2011 begab sich die Band wieder ins Studio, um neue Songs einzuspielen. Neben Mat Sinner und Christof Leim konnte man mit André Hilgers (Rage) am Schlagzeug und den Gitarristen Alex Scholpp (Tarja) und Alex Beyrodt (Primal Fear, Voodoo Circle) eine respektierte Allstar-Band zusammenstellen. Das Album One Bullet Left erschien am 9. September 2011 und chartete in Deutschland auf Pos. 65 der offiziellen Album Charts. Die Band ging auf Europa Tournee und beendete ein erfolgreiches Jahr 2011.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • Wild'n'Evil (1982) Demo
  • Fast Decision (1983) Demo
  • Danger Zone (1984)
  • Touch of Sin (1985)
  • Comin' Out Fighting (1986)
  • Dangerous Charm (1987)
  • Back to the Bullet (1990) Soloalbum von Mat Sinner
  • No More Alibis (1992)
  • Respect (1993)
  • Bottom Line (1995)
  • Judgement Day (1997)
  • The Nature of Evil (1998)
  • The End of Sanctuary (2000)
  • There Will Be Execution (2003)
  • Mask of Sanity (2007)
  • Crash and Burn (2008)
  • One Bullet Left (2011)
  • Touch of Sin 2 (2013)

Livealben[Bearbeiten]

  • In the Line of Fire (Live In Europe) (1996)

Kompilationen[Bearbeiten]

  • The Best of Sinner - Noise Years (1995)
  • Germany Rocks - The Best of Sinner (1995)
  • Treasure - The Works 93-98 (1998)
  • The Second Decade (1999)
  • Emerald - Very Best of Sinner (1999)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sinner (Band) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sinner auf Musicline.de