Skippy, das Buschkänguruh

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Seriendaten
Deutscher Titel Skippy, das Buschkänguruh
Originaltitel Skippy
Produktionsland Australien
Originalsprache englisch
Jahr(e) 1966–1968
Länge 25 Minuten
Episoden 91
Genre Kinderserie, Jugendserie, fiktionales Tier
Idee Dennis Hill
Lee Robinson
Musik Eric Jupp: Skippy, the Bushkangaroo
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
Juni 1969, ARD
Besetzung

Skippy, das Buschkänguruh (Originaltitel: Skippy) ist eine australische Fernsehserie.

Diese Abenteuerserie für Kinder wurde von 1966 bis 1968 produziert. Die australische Antwort auf Lassie um ein graues Känguru, das häufig mit einer Baseball-Kappe dargestellt wurde, war ein Welterfolg und wurde in 128 Länder[1] verkauft. Sie zählt neben Flipper, Daktari und Fury zu den Klassikern bei den Tierfilmserien. Regie führte unter anderem der australische Schauspieler Ed Devereaux, der auch eine der Hauptrollen spielte. Von der Serie wurden 91 Folgen produziert. Die Titelmelodie stammt von Eric Jupp und wurde ebenfalls sehr bekannt. 1969 entstand ein Spielfilm und 1992 wurde mit neuen Darstellern eine Neuauflage der Serie gedreht, der allerdings kein Erfolg beschieden war. Von 1969 bis 1975 sendete die ARD nur 48 Folgen. Ab dem Jahr 2002 zeigte Kabel1 in einer neuen Synchronfassung alle Folgen.

Skippy, das Buschkänguruh bildete die Grundlage für die australische Zeichentrickserie Skippy der Buschpilot.

Handlung[Bearbeiten]

Matt Hammond ist Wildhüter im fiktiven australischen Waratah-Nationalpark. Sein Sohn Sonny ist mit einem Känguru namens Skippy befreundet. Egal ob nun Gefahr durch Buschfeuer oder Verbrecher droht, Skippy ist immer zur rechten Zeit zur Stelle, um Menschen oder Tiere zu retten.

Dies und Das[Bearbeiten]

  • Da das Känguru meistens nicht so wollte, wie die Filmleute wollten, standen ständig (bei den Schnittarbeiten unsichtbar gemacht) Leute hinter Skippy und dirigierten es.
  • Die britische Schauspielerin Liza Goddard war hier in ihrer ersten Rolle zu sehen. Sie heiratete später den Schauspieler und Rockstar Alvin Stardust
  • Dies war die erste australische Fernsehserie, die in Farbe ausgestrahlt wurde.
  • Gedreht wurde im Ku-ring-gai-Chase-Nationalpark,[2] 25 km nördlich von Sydney. Die Gebäude und Requisiten aus der Serie kann man auch heute noch besichtigen.
  • Skippy wurde von mindestens neun Kängurus gespielt.
  • Schauspielerin Elke Neidhardt ist gebürtige Deutsche. Auch in der Serie spielte sie eine deutsche Wissenschaftlerin.
  • Im Zuge der Popularität dieser Serie wurden die so genannten Skippybälle populär. Dies sind Springbälle mit Festhaltegriffen, mit denen Kinder auf und ab hüpfen können.
  • In Schweden wurde die Serie wegen der Befürchtung, dass Kinder in dem Glauben aufwachsen könnten, Tiere kommunizierten mit Menschen, könnten Radios bedienen und Schlagzeug spielen, nie ausgestrahlt.[3]
  • In Deutschland erhielt der australische Fußballspieler Robbie Kruse den Spitznamen Skippy.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fernsehdokumentation: Skippy – Australia's First Superstar, ABC Television 2009
  2. Ken Beck (2002) The encyclopedia of TV pets: a complete history of television's greatest ISBN 1-55853-981-6
  3. The Guardian: Skippy: Australia's First Superstar and Having A Baby To Save My Child
  4. Bernd Jolitz: Dani Schahin – die Entdeckung des Jahres. Artikel vom 24. Dezember 2012 im Portal rp-online.de, abgerufen am 24. Dezember 2012

Weblinks[Bearbeiten]