Springerstiefel

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Springerstiefel

Springerstiefel sind ursprünglich besondere Kampfstiefel der Luftlandetruppen oder im Fallschirmsport verwendete Stiefel.

Die Stiefel sind flexibel, zum Teil innen gepolstert und haben eine engere Passform am Fuß und Sprunggelenk, um diese bei einer Landung der Fallschirmjäger zu stützen. Manche Modelle sind innen im Schaft mit Schaumstoff gefüttert. Damit sich Fangleinen bei einem Überschlag beim Absprung nicht verfangen, weisen diese meist für die Schnürsenkel Ringösen statt Haken auf. Diese Form von Fehlöffnung kam besonders beim Hechtabsprung der deutschen Fallschirmjägertruppe im Zweiten Weltkrieg vor. Die Haken der Fallschirmspringerstiefel können für den Sprung aber auch mit einer über den Stiefel reichenden Fallschirmsprungkombi oder Gamaschen, behelfsweise auch mit Panzertape abgedeckt werden.

Sportstiefel für den Fallschirmsport haben einen erhöhten Schaft und verfügen oft über einen ausgeprägteren Absatz, wodurch das Abrollen des Fußes bei der Landung erleichtert werden soll, sind jedoch ungebräuchlich geworden. Meist werden Sportschuhe getragen.

Andere Verwendungen des Begriffs[Bearbeiten]

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff „Springerstiefel“ für Stiefel in Kampfstiefel-Optik verwendet, die von Anhängern urbaner (Sub-)Kulturen wie Skinheads, Punks, Goths und Metalheads getragen werden. Wegen der teilweisen Verwendung robuster Materialien und Stahlkappen (letztere finden jedoch bei Fallschirmspringerstiefeln keine Verwendung) ähneln diese modischen Stiefel z.T. Sicherheitsschuhen, sie sind jedoch überwiegend nicht als solche zugelassen.