St. Cosmae et Damiani (Stade)

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St. Cosmae et Damiani

Die Kirche St. Cosmae et Damiani (eigentlich richtig Ss. Cosmae et Damiani, da sie zwei Namenspatrone hat) ist eine der beiden evangelisch-lutherischen Hauptkirchen der Hansestadt Stade. Meist wird sie in Stade nur Cosmaekirche oder St. Cosmae genannt.

Geschichte[Bearbeiten]

St. Cosmae wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Stil der Backsteingotik erbaut und nach den Heiligen Cosmas und Damian benannt.

Der heutige Bau ist das Ergebnis verschiedener Erweiterungen und Umbauten vor allem des 17. Jahrhunderts. Weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist der achteckige Turm mit seiner barocken Haube. Er ist ohne Wetterfahne 62,45 m hoch.

Im Inneren beeindruckt der figurenreiche Barockaltar von Christian Precht (1674-77). Sehenswert ist auch der mittelalterliche Flügelaltar in der Gertrudenkapelle.

Orgel[Bearbeiten]

Die große Orgel, gebaut in den Jahren 1668 bis 1673[1], ist ein Werk von Berendt Hus und seinem Neffen Arp Schnitger. Letzterer tauschte 1688 vier Register seines Meisters gegen neue aus. Veränderungen wurden 1727/28 durch Otto Diedrich Richborn vorgenommen. Weitere Umbauten mit Eingriffen in die Originalsubstanz erfolgten ab 1781. In den Jahren 1972 bis 1975 wurde die Orgel unter Mitwirkung des Sachverständigenausschusses der Hannoverschen Landeskirche aufwändig rekonstruiert.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St. Cosmae et Damiani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Harald Richert: Arp Schnitger und Vincent Lübeck in unserer Heimat. In Lichtwark-Heft Nr. 64. Hrsg.: Bezirksamt Bergedorf, Bergedorf, 1999. Siehe jetzt: Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf. ISSN 1862-3549.

53.6018611111119.4762777777778Koordinaten: 53° 36′ 7″ N, 9° 28′ 35″ O