Stefan Quandt

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Stefan Norbert Quandt (* 9. Mai 1966 in Frankfurt am Main[1]) ist ein deutscher Unternehmer, Aktionär der BMW AG (rund 17,4 Prozent) und Alleinaktionär der strategischen Management-Holding Delton.

Leben[Bearbeiten]

Quandt ist Mitglied der gleichnamigen deutschen Unternehmerfamilie und zählt zu den reichsten Deutschen. In der Liste „The World’s Billionaires“ des Forbes Magazine belegte er 2012 mit umgerechnet 11,9 Milliarden US-Dollar (2011: 10,7 Mrd.) den 81. Platz (2011: 72. Platz) womit er sechstreichster Deutscher ist.[2] [3] Sein Vermögen geht im Wesentlichen auf seinen Großvater Günther Quandt und seinen Vater Herbert Quandt zurück.

Seit dem Tod seines Vaters 1982 spielt Stefan Quandt gemeinsam mit seiner Mutter, Herbert Quandts dritter Ehefrau Johanna Quandt, sowie seiner Schwester Susanne Klatten eine stille, aber entscheidende Rolle bei der Verwaltung des ererbten Vermögensanteils. Heute bündelt der studierte Wirtschaftsingenieur, der 1993 sein Diplom an der Universität Karlsruhe (TH) erhielt, seine Aktivitäten in der 1989 gegründeten Delton AG, einer strategischen Management-Holding mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe.

Quandt gehört dem Kuratorium der Johanna-Quandt-Stiftung an und ist ein stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der BMW AG.

Im Jahr 2009 spendete Stefan Quandt der CDU 200.000 Euro und mit seiner Mutter Johanna Quandt der FDP jeweils 65.000 Euro.

Quandt ist seit 2005 mit Katharina verheiratet. Das Paar hat eine Tochter.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/koepfe-der-wirtschaft/stefan-quandt-445/biografie/
  2. http://www.forbes.com/wealth/billionaires#p_8_s_arank_-1__-1
  3. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/forbes-liste-57-deutsche-sind-dollar-milliardaere-a-886800.html

Literatur[Bearbeiten]

  • Rüdiger Jungbluth: Die Quandts: Ihr leiser Aufstieg zur mächtigsten Wirtschaftsdynastie Deutschlands. Campus, 2002, ISBN 3-593-36940-0
  • Ursula Schwarzer, Dietmar Student: Erben ohne Fortune, Manager Magazin, Ausgabe 4/2006

Weblinks[Bearbeiten]