Stefano Sartori

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Stefano Sartori Grasski
Stefano Sartori im Riesenslalom der WM 2009
Stefano Sartori bei der WM 2009
Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 19. August 1973
Geburtsort Thiene
Größe 187 cm
Gewicht 94 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom,
Super-G, Kombination
Verein GS Forestale
Nationalkader seit 1989
Status zurückgetreten
Karriereende 2009
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 5 × Gold 8 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Grasski-Weltmeisterschaften
Silber Müstair 1997 Slalom
Silber Müstair 1997 Riesenslalom
Gold Gaal 1999 Super-G
Silber Gaal 1999 Kombination
Bronze Gaal 1999 Slalom
Gold Forni di Sopra 2001 Riesenslalom
Gold Forni di Sopra 2001 Super-G
Silber Forni di Sopra 2001 Kombination
Silber Forni di Sopra 2001 Slalom
Gold Presolana 2003 Slalom
Gold Dizin 2005 Riesenslalom
Silber Dizin 2005 Slalom
Silber Olešnice 2007 Super-G
Silber Rettenbach 2009 Riesenslalom
FIS Grasski-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze Lanzo d’Intelvi 1991 Super-G
FIS-Logo Platzierungen im Weltcup
 Gesamtweltcup 1. (2000)
 

Stefano Sartori (* 19. August 1973 in Thiene) ist ein ehemaliger italienischer Grasskiläufer. Er war bis 2009 Mitglied der italienischen Grasski-Nationalmannschaft, wurde fünfmal Weltmeister, 22-mal Italienischer Meister und gewann in der Saison 2000 den Gesamtweltcup.

Karriere[Bearbeiten]

Sartori wurde 1989 in die Grasski-Nationalmannschaft des Italienischen Wintersportverbandes (FISI) aufgenommen. Erste internationale Erfolge erzielte er bei der Juniorenweltmeisterschaft 1991 in Lanzo d’Intelvi, als er die Bronzemedaille im Super-G gewann. Im selben Jahr wurde er zum ersten Mal Italienischer Meister. Bis 2006 konnte er weitere 21 nationale Titelkämpfe für sich entscheiden.

Bei Weltmeisterschaften fuhr Sartori erstmals 1997 in Müstair mit zweiten Plätzen im Slalom und im Riesenslalom in die Medaillenränge. Zwei Jahre später konnte er bei der Weltmeisterschaft 1999 in Gaal seinen ersten von insgesamt fünf Weltmeistertiteln feiern. Vor dem Österreicher Christian Balek und dem Deutschen Christian Ring gewann er die Goldmedaille im Super-G. Zwei weitere Medaillen kamen mit Platz zwei in der Kombination und Rang drei im Slalom hinzu. Bei der Weltmeisterschaft 2001 im italienischen Forni di Sopra gelang Sartori die erfolgreiche Verteidigung seines Super-G-Titels und auch im Riesenslalom konnte er diesmal einen Sieg feiern. Im Slalom und in der Kombination wurde er jeweils Zweiter hinter dem Tschechen Jan Němec. Seinen vierten Weltmeistertitel gewann Sartori im Slalom der Weltmeisterschaft 2003 in Castione della Presolana und bei der Weltmeisterschaft 2005 im iranischen Dizin konnte er sich über Gold im Riesenslalom und Silber im Slalom freuen. Bei den nächsten beiden Weltmeisterschaften gewann Sartori jeweils eine weitere Silbermedaille: 2007 wurde er hinter Fausto Cerentin Zweiter im Super-G und 2009 hinter Jan Němec Zweiter im Riesenslalom.

Im Weltcup gehörte Sartori zu Beginn der 2000er-Jahre zu den erfolgreichsten Läufern. In der Saison 2000, in der es erstmals eine offizielle Weltcupwertung gab, konnte er diese für sich entscheiden. In den Jahren 2001, 2002 und 2005 erreichte er jeweils den zweiten Gesamtrang. Nach der Saison 2009 beendete der Italiener im Alter von 37 Jahren seine Karriere.

Erfolge[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

Italienische Meisterschaften[Bearbeiten]

  • Sartori ist 22-facher Italienischer Meister: 4x Slalom, 7x Riesenslalom, 6x Super-G und 5x Kombination

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stefano Sartori – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien