Steve Davis (Posaunist)

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Steve Davis auf dem Hartford Jazz Festival 2007.

Steve Davis (* 14. April 1967 in Worcester (Massachusetts)) ist ein US-amerikanischer Jazz-Posaunist des Hardbop.

Leben[Bearbeiten]

Steve Davis wuchs in Binghampton (New York) auf und studierte Jazz an der Hartt School in der University of Hartford bei Jackie McLean; dieser empfahl ihn dann an Art Blakey, der ihn 1989 in die Jazz Messengers aufnahm. Nach Blakeys Tod 1991 arbeitete er an Hartt-Fakultät, ab 1992 spielte daneben mit Jackie McLean bis zu dessen Tod 2006. Ab 1995 begann er unter eigenem Namen für das Label Steeplechase eine Reihe von Alben aufzunehmen, an denen u.a Eric Alexander, David Hazeltine und Harold Mabern mitwirkten, außerdem Steve Nelson, Brad Mehldau, Avishai Cohen bei seinem Album Portrait in Sound (2000).

Er wirkte außerdem an Aufnahmen von Joseph Farnsworth, Avishai Cohen, Chick Coreas Sextett Origin, Freddie Hubbard, McLean, Cecil Payne und Michael Weiss mit. Zuletzt entstand mit ehemaligen Mitspielern aus der Jackie McLean-Band wie Eric McPherson und Nat Reeves, sowie mit dem Pianisten Larry Willis das Album Alone Together, mit Interpretationen des Miles Davis-Klassikers „Milestones“, „My Foolish Heart“, „Surrey with the Fringe on Top“ und der Billy Strayhorn-Nummer „Upper Manhattan Medical Group“.

Steve Davis ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Jazz-Bassisten, der u.a mit McCoy Tyner und John Coltrane arbeitete.

Diskographie[Bearbeiten]

  • The Jaunt (1995)
  • Dig Deep (Criss Cross, 1996)
  • Crossfire (Criss Cross, 1997)
  • Portrait in Sound (2000)
  • Systems Blue (Criss Cross, 2001)
  • Meant to be (Criss Cross, 2003)
  • Update (Criss Cross, 2006)
  • Alone Together (Mapleshade, 2007)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]