Steve Souza

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Souza 2011

Steve „Zetro“ Souza (* 24. März 1964) ist ein US-amerikanischer Sänger. Er ist Mitglied der Bands Exodus, Dublin Death Patrol und Hatriot. Zuvor war er im Testament-Vorläufer Legacy aktiv.

Werdegang[Bearbeiten]

Souza wurde 1983 Sänger der Band Legacy. Er sang zwei Jahre später das Demo First Strike is Deadly ein, wechselte aber kurz darauf zur Band Exodus, weil er sich dort bessere Chancen erhoffte.[1] Dort wurde er Nachfolger von Paul Baloff, der zuvor bei Exodus gefeuert wurde. Auf Souzas Empfehlung wurde Chuck Billy neuer Sänger bei Legacy, die sich später in Testament umbenannten. Da Baloff bei den Fans äußerst beliebt war, hatte Souza zunächst einen schweren Stand und wurde bei den ersten Konzerten teilweise mit Bierflaschen beworfen. Für Exodus sang Souza auf vier Studioalben, bevor sich die Band 1992 auflöste.[2]

Souza kehrte dem Musikgeschäft den Rücken und begann eine berufliche Umschulung und arbeitete später als Vorarbeiter in einer Firma, die Sicherheitstüren installiert. Im Jahre 2001 reformierten sich Exodus ein zweites Mal mit Baloff als Sänger. Nachdem Baloff jedoch ein Jahr später an den Folgen eines Schlaganfalls starb kehrte Souza zu Exodus zurück und sang das Album Tempo of the Damned ein. Nach bandinternen Streitigkeiten wurde Souza Mitte 2005 gefeuert und durch Rob Dukes ersetzt.[3]

Zusammen mit Chuck Billy gründete Souza die Band Dublin Death Patrol, die bislang zwei Studioalben veröffentlichten. Im Jahre 2009 sang auf dem Album Soverign der kanadischen Band Tenet. Zwei Jahre später gründete Souza zusammen mit dem Gitarristen Kosta Vavratakis die Band Hatriot, in der mittlerweile auch Souzas Söhne Cody und Nicholas spielen.

Seit Juni 2014 singt Steve Souza wieder bei Exodus.[4]

Diskografie[Bearbeiten]

mit Exodus
mit Dublin Death Patrol
mit Hatriot
mit Tenet
  • 2009: Soverign

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Holger Stratmann (Hrsg.): Rock Hard-Enzyklopädie. Rock Hard GmbH, Dortmund 1998, ISBN 3-9805171-0-1, S. 408.
  2.  Holger Stratmann (Hrsg.): Rock Hard-Enzyklopädie. Rock Hard, Dortmund 1998, ISBN 3-9805171-0-1, S. 112/113.
  3. laut.de: Biografie: Exodus
  4. http://www.rockhard.de/news/newsarchiv/newsansicht/37964-exodus-steve-zetro-souza-ersetzt-rob-dukes.html

Weblinks[Bearbeiten]