Shovel Headed Kill Machine

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Shovel Headed Kill Machine
Studioalbum von Exodus
Veröffentlichung 2005
Label Nuclear Blast
Format CD, LP
Genre Thrash Metal
Anzahl der Titel 10
Laufzeit 52 Min. 50 Sek.

Besetzung

Produktion Gary Holt
Studio Trident Studio
Chronologie
Tempo of the Damned
(2004)
Shovel Headed Kill Machine The Atrocity Exhibition – Exhibit A
(2007)

Shovel Headed Kill Machine ist das siebte Studioalbum der US-amerikanischen Thrash Metal-Band Exodus. Es wurde am 4. Oktober 2005 von Nuclear Blast als Nachfolger des Comeback-Albums Tempo of the Damned veröffentlicht.

Entstehung[Bearbeiten]

Während der Entstehung von Shovel Headed Kill Machine kam es innerhalb der Band zu einigen Umbesetzungen. Bereits bevor die Arbeiten anfingen, wurde Steve Souza von Gary Holt nach einem Streit aus der Band geworfen. Später wurde Rick Hunolt wegen seiner Drogenprobleme durch Lee Altus ersetzt, und für Tom Hunting kam Paul Bostaph (zuvor unter anderem bei Slayer und Testament) zur Band[1]. Für Bostaph sollte es auch das einzige Album mit Exodus bleiben.

Holt ließ sich davon nicht beeindrucken. Da er auch für das Vorgängeralbum die komplette Musik und die Hälfte der Texte verfasst hatte, konnte er das Songwriting wie gewohnt zu Ende bringen. Im Zeitraum zwischen Januar und Juni 2005 schrieb er nahezu alle Riffs.[2]

Lieder[Bearbeiten]

  1. Raze (Holt, Dukes) – 4:16
  2. Deathamphetamine (Holt) – 8:31
  3. Karma’s Messenger (Holt, Dukes) – 4:15
  4. Shudder to Think (Holt) – 4:48
  5. I Am Abomination (Holt) – 3:24
  6. Altered Boy (Holt) – 7:36
  7. Going Going Gone (Holt) – 4:59
  8. Now Thy Death Day Come (Holt) – 5:11
  9. .44 Magnum Opus (Holt) – 6:56
  10. Shovel Headed Kill Machine (Holt) – 2:56

Das limitierte Digipack enthält zusätzlich das Lied Purge the World[3].

Texte[Bearbeiten]

In dem Lied Deathamphetamine (ein Wortspiel mit death, engl. Tod, und Methamphetamine) verarbeitet Holt seine überstandene Methamphetaminsucht:

“Well "Deathamphetamine" is the most personal thing I have ever written because it describes what I went through when I was addicted to Methamphetamine. It was also written when Rick was still in the band as a last ditch attempt for him to read between the lines but it didn't have that effect.”

Deathamphetamine ist das persönlichste, das ich jemals geschrieben habe. Es beschreibt, was ich durchgemacht habe, als ich methamphetaminsüchtig war. Es wurde außerdem geschrieben, als Rick noch in der Band war, als letzter Versuch, ihm einen Wink zu geben, das hat aber nicht funktioniert.“

Gary Holt

Andere Lieder dagegen haben keinen persönlichen Bezug.

“Then again you've got songs where I talk about killing somebody and I've yet to kill anybody, so I don't know how personal that is?”

„Andererseits gibt es Lieder, wo ich darüber rede, jemanden zu töten, und das habe ich noch nie gemacht; daher weiß ich nicht, wie persönlich das ist.“

Gary Holt[2]

Rezeption[Bearbeiten]

Von der Fachpresse kamen gute Kritiken, wenn auch nicht ganz so gut wie beim Vorgänger.

„„Shovel Headed Kill Machine“ ist nicht ganz so stark ausgefallen wie das Comebackalbum […] Allerdings ist „Shovel Headed Kill Machine“ nach mehrmaligem Hören nahe dran am 2004er Werk […].“

Patrick Schmidt[4].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.rockhard.de/megazine/heftarchiv/221/interview/40587.html
  2. a b http://www.metalchaos.co.uk/Exodus%20Interview.htm
  3. http://www.nuclearblast.de/de/produkte/tontraeger/cd/cd-digi/exodus-shovel-headed-kill-machine.html
  4. Patrick Schmidt: EXODUS. Shovel Headed Kill Machine. In: Rock Hard, Nr. 221.

Weblinks[Bearbeiten]