Sulejów

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Sulejów
Wappen von Sulejów
Sulejów (Polen)
Sulejów
Sulejów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Łódź
Landkreis: Piotrków Trybunalski
Fläche: 26,25 km²
Geographische Lage: 51° 20′ N, 19° 48′ O51.33333333333319.8Koordinaten: 51° 20′ 0″ N, 19° 48′ 0″ O
Höhe: 166 m n.p.m
Einwohner: 6362
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 97-330
Telefonvorwahl: (+48) 44
Kfz-Kennzeichen: EPI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: ŁódźKielce
Nächster int. Flughafen: Łódź
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 35 Ortschaften
25 Schulzenämter
Fläche: 188,24 km²
Einwohner: 16.274
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1010093
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Stanisław Baryła
Adresse: ul. Konecka 42
97-330 Sulejów
Webpräsenz: www.sulejow.pl

Sulejów [su'lɛjuf] ist eine Stadt in Polen in der Wojewodschaft Łódź. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde im Powiat Piotrkowski. Zur Gemeinde gehört auch der Ort Barkowice Mokre.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1145. 1177 siedelten sich Zisterziensermönche in der Gegend an und erbauten das örtliche Kloster Sulejów. Das Stadtrecht erhielt der Ort zwischen den Jahren 1279 und 1292. 1313 verlieh Władysław I. Ellenlang dem Ort das Recht zum Handel mit Salz, Fleisch und Tuchen. 1388 verlieh Władysław II. Jagiełło Sulejów das Recht auf einen Wochenmarkt, jeweils mittwochs. Mit der Dritten Teilung Polens wurde der Ort 1795 Teil Preußens. Mit der Bildung des Herzogtums Warschau wurde der Ort 1807 Teil desselben und 1815 Teil Kongresspolens. Vier Jahre später wurde das Zisterzienserkloster aufgelöst. 1870 wurde eine Reform des Stadtrechts auf polnischem Boden durch Zar Alexander II. durchgeführt, bei der die Zahl der Städte von 452 auf 114 reduziert wurde. Zu den Städten, die ihr Stadtrecht verloren, gehörte auch Sulejów. 1899 begann die Planung einer Schmalspurbahn nach Piotrków Trybunalski. 1904 begann der Betrieb der Bahn. 1927 erhielt der Ort erneut das Stadtrecht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Sulejów von der Wehrmacht besetzt. 1942 wurde ein Ghetto und 1944–1945 ein Zwangsarbeitslager eingerichtet. Am Ende des Krieges war der Ort zu 80 % zerstört.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

2004 lebten 3.186 Männer und 3.126 Frauen in der Stadt [2].

Gemeinde[Bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören neben der Stadt Sulejów folgende 25 Ortsteile mit einem Schulzenamt:

Barkowice
Barkowice Mokre
Biała
Bilska Wola
Bilska Wola-Kolonia
Kałek
Klementynów
Kłudzice
Koło
Korytnica
Krzewiny
Kurnędz
Łazy-Dąbrowa
Łęczno
Nowa Wieś
Podlubień
Poniatów
Przygłów
Uszczyn
Witów
Witów-Kolonia
Włodzimierzów
Wójtostwo
Zalesice
Zalesice-Kolonia

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind:

Adelinów
Dorotów
Karolinów
Łazy
Mikołajów
Piotrów
Podkałek
Salkowszczyzna
Winduga

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Chor der Klosterkirche
  • Die romanische Klosterkirche des Heiligen Thomas wurde 1232 eingeweiht, Baubeginn war bereits 1177.
  • Das anschließende ehemalige Zisterzienserkloster mit Bastionen und teilweise romanischen Außenmauern.
  • Die neugotische Kirche des Heiligen Florian stammt aus dem Jahre 1903.
  • Die Friedhofskapelle stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  • Die barocke Kirche der Heiligen Margareta.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sulejów – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 14. Dezember 2014.
  2. http://www.inter.media.pl/nt-bin/sulejow/start.asp?page=ludnosc