Susana Baca

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Susana Baca
in Santa Cruz, 2010

Susana Esther Baca de la Colina (* 24. Mai 1944 in Chorillos bei Lima, Peru) ist eine afro-peruanische Sängerin. Seit dem Amtsantritt des peruanischen Staatspräsidenten Ollanta Humala am 28. Juli 2011 war sie als Kultusministerin Teil seines Kabinetts. Am 10. Dezember trat sie mit dem gesamten Kabinett zurück.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten]

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Susana Baca wuchs in kleinen Verhältnissen in der Fischerstadt Chorillos bei Lima auf und absolvierte ein Musik- und Gesangsstudium in Peru. Bei ihren ersten Auftritten wurde die peruanische Sängerin Chabuca Granda auf sie aufmerksam und förderte ihre Karriere. Ihre ersten Einspielungen erfolgten in den 1980er Jahren; den internationalen Durchbruch erzielte sie 1995, als das Label Luaka Bop unter Leitung des früheren Talking Heads-Sängers David Byrne ihren Sammel-CD The Soul of Black Peru veröffentlichte.

In ihrer Musik verwendet Susana Baca afro-peruanische Instrumente, Melodien und Rhythmen, die sie mit modernen Stilelementen kombiniert. Zu ihren Begleitinstrumenten gehören das Cajón, die guapeo, eine Tonschale, und die quijada, ein Schlaginstrument aus dem Backenknochen eines Esels. Neben eigenen Kompositionen und traditionellen Liedern vertonte sie auch Texte von César Vallejo und Pablo Neruda. Im Jahr 1992 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem bolivianischen Musikwissenschaftler Ricardo Pereira, in ihrem Heimatort Chorillos das Instituto Negro Continuo, das die Dokumentation und Förderung afro-peruanischer Kunst und Kultur zum Ziel hat.

Kultusministerin von Peru[Bearbeiten]

Am 25. Juli 2011 wurde bekannt, dass Susana Baca das Amt der Kultusministerin in der Regierung von Ollanta Humala antreten werde, der am 28. Juli 2011 vereidigt wurde.[2] Mit dem gesamten Kabinett trat sie schon am 10. Dezember des gleichen Jahres zurück. Den beiden folgenden Kabinetten von Ollanta Humala gehörte sie nicht mehr an.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2002 erhielt Susana Baca den Latin Grammy in der Kategorie "Bestes Folk-Album" für die Neueinspielung der bereits 1986 aufgenommenen CD Lamento Negro.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1987: Color de Rosa Poesia y Canto Negro
  • 1991: Vestida de Vida, Canto Negro de las Américas!
  • 1992: Fuego y Agua
  • 1997: Susana Baca
  • 2000: Eco de Sombras
  • 2001: Lamento Negro
  • 2002: Espíritu Vivo
  • 2004: Lo Mejor de Susana Baca
  • 2006: Travesías
  • 2009: Seis Poemas
  • 2011: Afrodiaspora

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerhard Dilger: Kabinett stürzt über Bergbaukonflikt. In: die tageszeitung. 12. Dezember 2011, abgerufen am 13. Dezember 2011 (deutsch).
  2. Susana Baca wird Humalas Kultusministerin. El Comercio, 25. Juli 2011 (spanisch)

Weblinks[Bearbeiten]