The European

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter The European (Begriffsklärung) aufgeführt.
The European
Logo von The European
www.theeuropean.de
Beschreibung Magazin
Sprachen deutsch, englisch
Eigentümer THE EUROPEAN MAGAZINE Publishing GmbH, Berlin
Urheber Alexander Görlach
Erschienen 2009

The European ist ein Meinungs- und Debattenmagazin, das Ende September 2009 als Onlinemagazin erstmals erschienen ist und seit September 2012 auch als gedrucktes Heft erscheint (quartalsweise). Herausgeber und Chefredakteur ist Alexander Görlach,[1] der zuvor Ressortleiter Online beim Berliner Magazin Cicero war.[2] Am 24. September wurde die erste gedruckte Ausgabe von The European in Berlin vorgestellt.[3]

Der Name „The European“ soll den Diskurs als Eigenart der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte widerspiegeln, der sich das Magazin verschrieben hat.[4]

Die Webseite bringt keine Nachrichten, sondern Meinungen, die in Form von Debatten, Kolumnen und Gesprächen präsentiert werden.[5] The European will „gesellschaftliche Debatten anstoßen und dauerhaft fortsetzen“.[6] Im Rahmen der Debatten behandeln Experten und bekannte Persönlichkeiten intensiv ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln[7]. In den Kolumnen werden aktuelle Nachrichten aufgegriffen und eingeordnet. Zweimal pro Woche erscheinen zudem Interviews (Gespräche) mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.[8]

Dem Magazin werde nachgesagt, ein wertkonservatives Medium zu sein, so sein Herausgeber.[9] Laut eigener Darstellung habe The European jedoch keine spezifische politische Ausrichtung, vielmehr betone das Magazin die offene Diskussionskultur und den inneren Pluralismus.[10] Für diese Darstellung spricht die Vielfalt der Autoren aus allen politischen Lagern. [11]

Ein Anfang Oktober 2010 gestarteter englischsprachiger Ableger des Magazins zielt auf den internationalen Markt.[12] The European hat eine Vielzahl nationaler und internationaler Partnerschaften unter anderem mit der Huffington Post und Stratfor in den USA, Mediapart in Frankreich, dem Standard in Österreich, Linkiesta in Italien sowie dem ZDF, N24, und bild.de.[13]

Autoren[Bearbeiten]

Kolumnen in dem Magazin hatten und haben unter anderem Alan Posener, Matthias Matussek (beide Die Welt), Jan Fleischhauer (Der Spiegel), Birgit von Heintze (ehemalige Chefreporterin der Bild), Alexander Kissler (Süddeutsche Zeitung), Stefan Gärtner (Titanic) und Alexander Wallasch (Schriftsteller).[14] Debattenbeiträge haben unter anderem Ursula von der Leyen (CDU)[15], Martin Schulz (SPD)[16], Wolfgang Gerhardt (FDP)[17], Gregor Gysi (Linke)[18], Jürgen Trittin (Grüne)[19], und Sebastian Nerz (Piratenpartei)[20] verfasst. Insgesamt haben bei The European bereits mehr als 2000 Autoren aus allen Teilen der Welt veröffentlicht.[10]

Erneuerung 2011[Bearbeiten]

Im Oktober 2011 wurde die Seite neu gestaltet, vor allem das schon vorher prominent platzierte Medienfenster steht jetzt noch mehr im Vordergrund.[21] Als neues Format wurden „Die Stimmen der Anderen“ eingeführt, eine täglich aktualisierte Sammlung von Kommentaren aus der Netzwelt, die die Redaktion für relevant hält.[22] Im September 2012 wurden „Die Stimmen der Anderen“ überarbeitet. An gleicher Stelle und Funktion findet sich nun der „Meinungsmarkt“, welcher über Twitter mit Verweisen auf interessante Beiträge im Netz befüllt wird.[23]

Der Artikel „Dann mach doch die Bluse zu!“ der Kolumnistin Birgit Kelle (Volle Kelle) wurde 2013 aufgrund der viralen Verbreitung in sozialen Netzwerken zum „Social-Media-Phänomen des Jahres“.[24][25]

Titel der Erstausgabe von The European

Printausgabe[Bearbeiten]

Im Juni 2012 kündigte Görlach eine gedruckte Ausgabe an, deren erstes Heft am 24. September 2012 in Berlin vorgestellt wurde.[26] Sie erscheint vierteljährlich, hat eine Auflage von 50.000 Exemplaren und wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrieben.[27] Laut Görlach sollen die Autoren am Gewinn aus dem Kioskverkauf beteiligt werden, und zwar mit zehn Prozent des Reinerlöses aus den ersten drei Monaten nach Erscheinen eines Heftes.[28]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Nachrichten machen keine starken Marken“, Interview mit Alexander Görlach vom 30. Juli 2009
  2. Selbstvorstellung von Alexander Görlach
  3. http://www.tagesspiegel.de/medien/online-goes-print-streiten-bis-einer-heult/7174492.html/
  4. http://www.theeuropean.de/debattenkultur
  5. http://www.turi2.de/2009/07/30/heute2-alexander-goerlach-startet-debatten-portal-theeuropean-de-6617267/
  6. The European Redaktion
  7. http://juiced.de/9908/auf-der-seite-von-google-und-facebook.htm
  8. The European springt in den Jungbrunnen, Blog-Eintrag vom 4. Oktober 2011
  9. The European. Position-Paper von Alexander Görlach, in: Konrad-Adenauer-Stiftung
  10. a b Online goes Print, Blog-Eintrag vom 11. Juni 2012
  11. Autorenübersicht: http://www.theeuropean.de/koepfe
  12. http://www.theeuropean-magazine.com/
  13. Footer auf The European: http://www.theeuropean.de/start
  14. http://www.theeuropean.de/kolumnen
  15. http://www.theeuropean.de/ursula-von-der-leyen
  16. http://www.theeuropean.de/martin-schulz
  17. http://www.theeuropean.de/wolfgang-gerhardt
  18. http://www.theeuropean.de/gregor-gysi
  19. http://www.theeuropean.de/juergen-trittin
  20. http://www.theeuropean.de/sebastian-nerz
  21. Alexander Görlach zum Redesign, Blog-Eintrag vom 4. Oktober 2011
  22. http://meedia.de/background/meedia-blogs/alexander-becker/alexander-becker-post/article/theeuropean-kuratiert-jetzt-das-web-_100037351.html
  23. Jetzt neu: Der Meinungsmarkt, Blog-Eintrag vom 13. September 2012
  24. Birgit Kelle: Dann mach doch die Bluse zu! The European, 29. Januar 2013, abgerufen am 16. April 2013.
  25. Christian Gehl: „Dann mach doch die Bluse zu“: Das Social-Media-Phänomen des Jahres. Werben & Verkaufen, 5. Februar 2013, abgerufen am 16. April 2013.
  26. Vorstellung des Print-Magazins. The European, 24. September 2012, abgerufen am 8. Februar 2013.
  27.  Online-Magazin "The European" in gedruckter Form. In: Salzburger Nachrichten. 24. September 2012 (online, abgerufen am 8. Februar 2013).
  28.  Görlach: "Wir haben die Marktlücke Meinung und Debatte besetzt". In: Die Welt. 12. Juni 2012 (online, abgerufen am 8. Februar 2013).