The Hellacopters

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Hellacopters
Nick royale and strings.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Sleaze Rock, Rock, Powerpop
Gründung 1994
Auflösung 2008
Website http://www.hellacopters.com/
Gründungsmitglieder
Nicke Andersson
Gitarre, Gesang
Andreas Tyrone Svensson (bis 1998)
Schlagzeug, Gesang
Robert Eriksson
Kenny Håkansson
Letzte Besetzung
Gesang, Gitarre
Nicke Andersson
Schlagzeug, Gesang
Robert Eriksson
Kenny Håkansson
Gitarre
Robert Dahlqvist (seit 1999)
Keyboard, Gitarre
Anders Lindström (seit 1996, 97)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre, Gesang
Matias Hellberg (1997–1998)
Gitarre, Gesang
Danne Andersson(1997)

The Hellacopters war eine schwedische Band, die schnellen Hardrock spielte. Die Gruppe galt als eine wichtige „neue“ Rock-Band Skandinaviens. Sie stellte neben Gluecifer, Turbonegro und den Backyard Babies den vierten Pfeiler des Mitte der 1990er Jahre losgebrochenen Skandinavien-Rocks dar.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Originalgitarrist und Gründungsmitglied Dregen live

1994 wurden in Schweden die Hellacopters gegründet. Gründungsmitglieder waren der ehemalige Entombed-Schlagzeuger Nicke Andersson (Gitarre, Lead-Gesang) sowie die drei ehemaligen Entombed-Roadies Kenny Håkansson (Bass), Robert Erickson (Schlagzeug) und Andreas Tyrone Svensson (Gitarre, Gesang), der Leadgitarrist der schwedischen Band Backyard Babies ist. 1996 entstand das Debütalbum Supershitty to the Max!, das in nur drei Tagen aufgenommen und abgemischt wurde. Mit diesem Album konnte sich die Band erstmals in die Reihe skandinavischer Retro-Rocker etablieren. Mit dem Album Payin’ the Dues 1997 hatte die Band auch in den USA Erfolg. Nachdem die Hellacopters 1998 noch die EP Disappointment Blues aufgenommen hatten, verließ Gitarrist Dregen die Band, um sich ausschließlich seiner alten Band, den Backyard Babies, zu widmen. Nach einer kurzen Phase der Besetzungswechsel auf der nun freien Position des Gitarristen (unter anderem durch den Keyboarder Anders Lindström) bekam Robert Dahlquist (u. a. Thunder Express) den Job. Mit ihm nahmen die Hellacopters die Alben Grande Rock, High Visibility, By the Grace of God und Rock & Roll Is Dead auf. Nach dem Weggang Svenssons orientierte sich Bandleader Nicke Andersson zunehmend an bluesigem, souligem Retro-Sound, der auf dem Album Rock & Roll Is Dead am deutlichsten verarbeitet wurde und den rauen, ungeschliffenen Punksound der Anfangstage ablöste.

Die Hellacopters machten sich weltweit einen Namen und spielten unter anderem im Vorprogramm der Rolling Stones und KISS.

Am 26. Juni 2007 erschien ihre Single The Same Lame Story exklusiv als CD-Beilage der schwedischen Musikzeitschrift Denimzine auf dem schwedischen Markt.[1] Im Juli wurde diese Single auch als 7"-Schallplatte bei Bootleg Booze Records veröffentlicht.[2]

Am 13. Oktober 2007 gab die Band bekannt, dass sie sich nach Veröffentlichung des siebten regulären Studioalbums und einer Europa-Tour auflösen werde. Das Album erschien im April 2008 und trägt den Namen Head Off. Die Abschiedstournee folgte im September und Oktober 2008. [3]

Der Abschiedskonzertmarathon, der insgesamt vier Konzerte in zwei Tagen umfasste, wurde als Livestream auf Myspace übertragen

Stil[Bearbeiten]

Ihre Musik wurde unter anderem von Rock-, Soul-, Garagen- und Rock-’n’-Roll-Bands der 1960er und 70er wie beispielsweise Kiss und MC5 inspiriert. Die Songs wurden größtenteils von Nicke Andersson geschrieben, aber auch von Eriksson, Dahlqvist, Lindström und Håkansson.

Nebenprojekte[Bearbeiten]

Nicke Andersson während eines Auftritts mit Imperial State Electric

Einige der Bandmitglieder gründeten eine Vielzahl anderer Bands und Nebenprojekte, wieder verlassen oder teilweise „mitbetreut“. Nicke Andersson spielte bereits mit Scott Morgan, dem ehemaligen Sänger der Sonic’s Rendezvous Band, zusammen bei den Hydromatics, und nun bei „The Solution“ wo er wie bei der Metalband „Death Breath“ wieder selbst hinter dem Schlagzeug sitzt. Ebenfalls ist Nicke Andersson auf dem Album von Boozed One Mile mit einem Gastbeitrag zu hören. Schlagzeuger Robert Erickson gründete die schwedische Garagenband „The Sewergrooves“. Gitarrist Robert Dahlquist spielt in der Gitarrenband „Thunder Express“. Keyboarder Anders Lindström tritt gelegentlich als Gitarrist der Glamrock-Band „Diamond Dogs“, die ebenfalls immer noch Alben veröffentlicht, in Erscheinung.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

EPs[Bearbeiten]

  • 1998 – Disappointment Blues
  • 2001 – Geekstreak (nur in Japan veröffentlicht)
  • 2004 – Strikes Like Lightning

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 2003 – Cream of the Crap Vol. I / Rare Recordings and B-Sides / Non-Album-Tracks
  • 2004 – Cream of the Crap Vol. II / Rare Recordings and B-Sides / Non-Album-Tracks
  • 2006 – Air Raid Serenades (Best Of)

Singles[Bearbeiten]

  • 1995 – Killing Allan
  • 1995 – 1995
  • 1996 – What Are You
  • 1996 – (Gotta Get Some Action) Now!
  • 1996 – Misanthropic High
  • 1997 – Riot on the Rocks
  • 1997 – Soulseller
  • 1997 – City Slang
  • 1997 – Like No Other Man
  • 1997 – Looking at Me
  • 1997 – Hey!
  • 1999 – Dirty Women
  • 1999 – Twist Action
  • 1999 – Doggone Your Bad Luck Soul
  • 1999 – Down Right Blue
  • 1999 – The Devil Stole the Beat From the Lord
  • 1999 – Movin’ Right Out of Here
  • 1999 – Scott Morgan & The Hellacopters
  • 2000 – It’s Not a Long Way Down
  • 2000 – Toys and Flavors
  • 2000 – Hopeless Case of a Kid in Denial
  • 2000 – Geekstreak
  • 2001 – No Song Unheard
  • 2002 – Carry Me Home
  • 2002 – By the Grace of God
  • 2005 - Everything is on T.V.
  • 2005 – I’m in the Band
  • 2007 – The Same Lame Story
  • 2008 – In the Sign of the Octopus
  • 2008 – Darling, Darling

Split[Bearbeiten]

  • 1997 - Respect the Rock (mit Gluecifer)
  • 1999 – Respekt the Rock America (mit Gluecifer)

Sampler/Compilation-Beiträge[Bearbeiten]

  • Crimson Ballroom Single im Gearhead Magazine
  • 1997 – Ferrytale auf Swedish Sins
  • 1998 – Hey (Live) auf Gearfest! - 100% Live Scandinavian Rock ’n’ Roll
  • 1999 – Venus in Force auf Up in Flames
  • 2000 – Bullet auf Hell on Earth - A Tribute to the Misfits
  • 2001 - Toys And Flavors auf Lords Of The Boards 2001
  • 2003 – You Are Nothin’ auf Offroad Tracks Vol. 5
  • 2003 – What’d Ya Do auf The Song Ramones the Same (Tribute)
  • 2005 – By the Grace of God auf Liquor and Poker (Label-Sampler)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DENIMZINE Webseite
  2. Hellacopters Webseite
  3. [1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: The Hellacopters – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien