The Shins

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The Shins
The Shins live in Stockholm, 2004
The Shins live in Stockholm, 2004
Allgemeine Informationen
Genre(s) Indie-Pop
Gründung 1996
Website www.theshins.com
Aktuelle Besetzung
James Mercer
Jessica Dobson
Joe Plummer
Richard Swift
Yuuki Matthews
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre
Dave Hernandez
Keyboard
Eric Johnson
Bass
Ron Lewis
Schlagzeug
Neal Langford
Schlagzeug
Jessie Sandoval
Bass, Keyboard
Martin Crandall

The Shins ist eine US-amerikanische Band aus Albuquerque, New Mexico, die 1996 von James Mercer gegründet wurde. Sie gilt als wichtiger Vertreter des so genannten Indie-Pops.

James Mercer 2004 in Köln

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Das Debüt-Album der im deutschsprachigen Raum eher unbekannten Band hat den Titel When You Land Here, It's Time To Return. James Mercer, Jesse Sandoval, Marty Crandall und der später durch Dave Hernandez ersetzte Neal Langford nahmen die Platte noch als Flake Music bei Omnibus Records auf. Die Veröffentlichung fand jedoch auch in ihrem Heimatland kaum Beachtung. Die Band wurde erst erfolgreicher, als sie Instrumente und Namen, nicht aber ihren Stil änderten.

Im November 2000 unterschrieben The Shins einen Plattenvertrag bei Sub Pop. Im gleichen Jahr erschien ihr „zweites Debüt“ Oh, Inverted World, das durch immense Verkaufszahlen Band und Plattenfirma überraschte. Das dritte Album heißt Chutes Too Narrow und erschien 2003.

Das wohl bekannteste Lied der Band ist New Slang. Es erlangte auch in Deutschland einen gewissen Bekanntheitsgrad, den es sowohl der Serie Scrubs – Die Anfänger als auch dem Film Garden State zu verdanken hat. In Amerika wurde es außerdem in einem Werbespot des Fast-Food-Restaurants McDonald’s eingebunden. Außerdem hatte die Band einen Liveauftritt in der auch in Deutschland bekannten TV-Serie Gilmore Girls, in der sie in einem Club in Florida während des Spring Break das Lied So Says I präsentieren.

Am 23. Januar 2007 erschien ihr Album Wincing the Night Away in den USA, drei Tage später auch in Deutschland. Es folgte eine Tournee durch die USA und Europa, die die Band Anfang April 2007 auch für zwei Konzerte nach Deutschland führte, welche in Köln und Berlin mit der amerikanischen Indie-Rockband Viva Voce als Support stattfanden.

Nach der zwischenzeitlichen Zusammenarbeit von Mercer mit DJ Danger Mouse unter dem Projektnamen Broken Bells, reaktivierte er die Shins mit neuer Besetzung. Das fünfte − von Greg Kurstin produzierte − Album Port of Morrow erschien im März 2012 bei Columbia Records.

Kritik[Bearbeiten]

Richard Kämmerlings schrieb 2007 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Wenn einmal im Rückblick von unserem merkwürdig stillosen Jahrzehnt lediglich fünf, sechs Rockbands im kollektiven Gedächtnis übrig bleiben werden, dann dürften die „Shins“ dazugehören. […] Schlicht eine epochale Band.“

Johanna Merhof schrieb in der Tageszeitung Die Welt: „Songs zum Versinken. […] Gelassenes Achselzucken, solange es diese Lieder gibt. In denen man so versinken kann, dass sie zu einem goldenen Ganzen werden. Zu einem warmen Mantel, den man sich überstreift gegen die Kälte der Welt. Eine schönere Umarmung als das Lied ‚A Comet Appears‘ ist schwer vorstellbar.“

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • 1999: Nature Bears a Vacuum
  • 2000: When I Goose-Step
  • 2001: New Slang
  • 2002: Know Your Onion!
  • 2003: So Says I
  • 2004: Fighting in a Sack
  • 2007: Phantom Limb
  • 2007: Australia
  • 2012: Simple Song

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: The Shins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien