The Turtles

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The Turtles
Gründung 1963 als The Nightriders
Auflösung 1970
Genre Popmusik, Folk Rock
Gründungsmitglieder
Gesang Howard Kaylan
Gesang, Gitarre Al Nichol
Bass Chuck Portz (bis 1967)
Schlagzeug Don Murray (bis 1967)
Letzte Besetzung vor der Auflösung
Gesang Howard Kaylan
Gesang, Gitarre Al Nichol
Bass Jim Pons (ab 1967)
Schlagzeug John Seiter (ab 1968)
Gesang, Saxophon Mark Volman (ab 1963)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre Jim Tucker (1963–1968)
Bass Chip Douglas (1967)
Schlagzeug John Barbata (1967–1968)

The Turtles waren eine US-amerikanische Rockband der 1960er Jahre, die ihren größten Hit mit der Single Happy Together hatten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biographie

1963 spielten Howard Kaylan, Al Nichol, Chuck Portz und Don Murray in der Surfband The Nightriders aus Los Angeles. Nachdem sich ihnen Mark Volman angeschlossen hatte, nannten sie sich The Crossfires und brachten die Singles Fiberglass Jungle und One Potato, Two Potato auf den Markt. Letztere wurde immerhin ein Lokalhit. Später schloss sich ihnen Jim Tucker an.

1965 hörte der Disc-Jockey Reb Foster sie und war so begeistert, dass er ihr Manager wurde und ihnen einen Vertrag bei White Whale Records beschaffte. Die Crossfires wechselten ihren Namen zunächst in The Tyrtles (als Gegenstück der Byrds), nannten sich bald darauf aber The Turtles. Zu dem Namen wurden sie angeblich durch das Liebesspiel der Schildkröten (turtle = Schildkröte) inspiriert, das bis zu 24 Stunden dauern kann, was die Gruppenmitglieder offensichtlich schwer beeindruckte. Zunächst coverten die Turtles ausschließlich Songs bekannter Komponisten, zum Beispiel Bob Dylan oder P.F. Sloan. Die Spielweise erinnerte sehr an die der Byrds.

Mit dem Dylan-Cover It Ain't Me Babe kamen sie 1965 erstmals in die Top 10. Auf dem gleichnamigen Album waren zwei weitere Dylan-Cover enthalten.

Es folgten die Hits Let Me Be, You Baby und schließlich Happy Together, ihr größter Erfolg. Außerdem wurden die Alben You Baby (1966) und Happy Together (1967) veröffentlicht.

Noch im selben Jahr verließen Murray und Portz die Band. Als Ersatz kamen John Barbata und Chip Douglas. In der darauffolgenden Phase erschienen die Singles She'd Rather Be With Me, You Know What I Mean und She's My Girl. Kurze Zeit Später verließ auch Douglas die Turtles. Er wurde durch Jim Pons ersetzt. Auch Tucker kehrte der Band bald darauf den Rücken.

Das 68er Album The Turtles Present the Battle of the Bands (in Deutschland als Elenore veröffentlicht) klang von den einzelnen Songs her so unterschiedlich, dass man glauben könnte sie seien von verschiedenen Bands aufgenommen worden. Als weitere Singles erschienen Elenore und You Showed Me.

1969 erschien das Album Turtle Soup, das Ray Davies von den Kinks produziert hatte. Mit Wooden Head erschien 1970 das letzte Album der Turtles, die sich bald darauf trennten. Kaylan und Volman spielten ab 1970 in Frank Zappas Gruppe The Mothers of Invention und brachten dort auch Turtle-Stücke zur Aufführung.

1992 kam es in New York City zu einer Reunion der Turtles für einen Live-Mitschnitt. Allerdings waren nur noch Kaylan und Volman übriggeblieben.

[Bearbeiten] Diskographie

[Bearbeiten] Alben

  • 1965: It Ain't Me Babe
  • 1966: You Baby
  • 1967: Happy Together
  • 1967: Golden Hits Volume I
  • 1968: Battle of the Bands
  • 1969: Turtle Soup
  • 1970: Golden Hits Volume II
  • 1970: Wooden Head

[Bearbeiten] Singles

  • 1965: It Ain't Me Babe
  • 1965: Let Me Be
  • 1965: You Baby
  • 1965: It Was a Very Good Year (nur in Kanada erschienen)
  • 1966: Grim Reaper of Love
  • 1966: Outside Chance
  • 1966: Making My Mind Up
  • 1966: Can I Get to Know You Better
  • 1966: Happy Together
  • 1967: She'd Rather Be With Me
  • 1967: Guide for the Married Man
  • 1967: You Know What I Mean
  • 1967: She's My Girl
  • 1968: Sound Asleep
  • 1968: The Story of Rock and Roll
  • 1968: Elenore
  • 1969: You Showed Me
  • 1969: House on the Hill
  • 1969: You Don't Have to Walk in the Rain
  • 1969: Love in the City
  • 1969: Lady-O
  • 1969: Who Would Ever Think That I Would Marry Margaret
  • 1970: Is It Any Wonder
  • 1970: Eve of Destruction
  • 1970: Me About You
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