The Kinks

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The Kinks
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock
Gründung 1964
Gründungsmitglieder
Ray Davies
Gesang, Gitarre
Dave Davies
Peter Quaife † (bis 1969)
Mick Avory (bis 1984)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre, Keyboard
Ray Davies
Gesang, Gitarre
Dave Davies
Bass
Jim Rodford (seit 1978)
Keyboard
Ian Gibbons (1979-1988, seit 1993)
Schlagzeug
Bob Henrit (seit 1984)
weitere Mitglieder
Bass
John Dalton (1966, 1969-1977)
Bass
Andy Pyle (1977, 1978)
Keyboard
John Gosling (1970-1978)
Keyboard
Gordon Edwards (1978-1979)
Keyboard
Mark Haley (1989-1993)

The Kinks (engl. kinky „schrullig“, „ausgeflippt“; also „Die Schrulligen“ oder „Die Ausgeflippten“, außerdem Paronym von „The Kings“; also „Die Könige“) sind eine englische Musikgruppe. Sie gelten neben den Beatles, The Who und den Rolling Stones als eine der erfolgreichsten britischen Bands der 1960er Jahre (British Invasion). Heute zählen die Kinks zu den Urvätern von Punk und Britpop.[1][2] Zahlreiche Gruppen wurden und werden durch ihre Musik inspiriert, so zum Beispiel The Jam und The Pretenders.[3][4]

Werdegang[Bearbeiten]

The Kinks – You Really Got Me

Die Kinks wurden Ende 1963 in Nord-London von den Brüdern Ray und Dave Davies gegründet,[5] nachdem sie zuvor unter dem Namen „The Ravens“ (kurzzeitig auch: „Robert Wace & The Boll-Weevils“)[6] keinen Erfolg hatten. Im Januar 1964 erhielten sie einen Plattenvertrag bei Pye Records und wurden von Shel Talmy produziert.[7] Am 24. Januar 1964 standen sie erstmals im Pye-Tonstudio und nahmen vier Titel auf. Diese wurden auf zwei Single-Veröffentlichungen gepresst, die stilistisch noch stark an die frühen Beatles angelehnt waren und unbeachtet blieben. Am 12. Juli 1964 entstand ihre dritte Single, You Really Got Me, mit der ihnen der internationale Durchbruch gelang.[8] Das Stück mit dem berühmten Gitarrenriff wird gelegentlich als der Beginn des Hard Rock angesehen[9] und entwickelte sich zum Millionenseller.[10] Insbesondere bis 1967 hatte die Band zahlreiche weitere Hitparadenerfolge in Europa und den USA. Dabei machte sich Ray Davies unter anderem mit Kompositionen wie Sunny Afternoon, Dead End Street oder Waterloo Sunset neben John Lennon und Paul McCartney einen Namen als einer der besten britischen Songschreiber.[11][12] Ein Auftrittsverbot in den Jahren 1965 bis 1969 in den Vereinigten Staaten, verursacht durch einen Streit mit der US-amerikanischen Musikergewerkschaft, verhinderte zu dieser Zeit allerdings den entscheidenden Erfolg in den USA.[4][8]

Die frühen Langspielplatten der Gruppe (Kinks, Kinda Kinks, The Kink Kontroversy) waren für die Zeit typische unzusammenhängende Kollektionen von Hit-Singles, Coverversionen und selbstgeschriebenem Füllmaterial. Neben den Hits sind aus dieser Zeit (1964/65) vor allem Stücke bekannt wie die Ballade Stop Your Sobbing, das atmosphärisch-bedrohliche Nothin’ in the World Can Stop Me Worryin’ ’bout that Girl, der EP-Klassiker A Well Respected Man, das schräge I’m on an Island sowie die beiden B-Seiten Where Have All the Good Times Gone und I’m Not Like Everybody Else.

Mit Face to Face entdeckten die Kinks 1966 die Langspielplatte als eigenständige Kunstform. Erstmals waren in einer atmosphärisch dichten Mischung ausschließlich Davies-Eigenkompositionen zu hören. Das Album enthält mit Dandy auch den einzigen Nr.-eins-Hit der Kinks in Deutschland.

Eine auch von den Arrangements her noch abwechslungsreichere Kollektion an Liedern bot der Nachfolger Something Else by The Kinks von 1967. Allerdings war bei diesem Übergangs-Album auch ein gewisser Mangel an Zusammenhang festzustellen, der durch die uneinheitliche Produktion noch verstärkt wurde. Kurioserweise ist dieses Problem in der Stereo-Version des Albums viel offensichtlicher als in der Mono-Fassung, die folgerichtig auch für die remasterte Veröffentlichung auf CD verwendet wurde.

1968 erschien das Konzeptalbum The Village Green Preservation Society. Das Album konnte sich damals kommerziell nicht neben den gleichzeitigen Veröffentlichungen der Beatles („White Album“) und der Rolling Stones (Beggars Banquet) durchsetzen, da das Publikum des umstürzlerischen Jahres 1968 an völlig anderen Themen interessiert war.

1969 folgte mit Arthur (Or the Decline and Fall of the British Empire) ein weiteres Konzeptalbum. Es erzählte die Geschichte des Teppichlegers Arthur, der die Sinnlosigkeit seines Lebens erkennt, an Winston Churchill zweifelt und von der Flucht nach Australien träumt. Trotz eines interessanten Konzepts, weit weg vom Tommy-Glamour der Who, konnte das Album in musikalischer Hinsicht nicht an die Vorgänger anknüpfen.

Im Jahr 1970 veröffentlichten die Kinks mit Lola versus Powerman and the Moneygoround, Part One nochmals ein Konzeptalbum, auf dem sich Ray Davies eigene Erfahrungen verarbeitend kritisch und zynisch mit den Gepflogenheiten und Zwängen der Musikindustrie auseinandersetzte. Musikalisch entfernte sich die Band von britischer Feinsinnigkeit und setzte mehr auf US-amerikanisch klingenden Stadionrock. Mit Lola und Apeman beinhaltete das Album zwei Single-Hits.

Der Text von Lola galt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung als anstößig, da Ray Davies über eine sexuelle Beziehung zwischen einem Transvestiten und einem heterosexuellen Mann sang – angeblich inspiriert von einem persönlichen Erlebnis. Aber nicht deshalb erwog die BBC das Lied auf den Index zu setzen, sondern wegen vermuteter Schleichwerbung für Coca-Cola in der einleitenden Strophe der Album-Version des Lieds: „…where you drink champagne and it tastes just like Coca-Cola…“. Für die Single-Version wurde deshalb „Coca-Cola“ durch „Cherry-Cola“ ersetzt. Im Jahr 2007 wurde das Stück in einem Werbespot für Coca-Cola verwendet.

Nach dem Soundtrack für den Film Percy aus dem Jahr 1971 (eine Komödie mit Elke Sommer und Britt Ekland) erschien im gleichen Jahr das Album Muswell Hillbillies, das als eine der besten Veröffentlichungen der Band gilt: ohne Hitsingle, aber in sich geschlossen und stimmig, die Musik sehr US-amerikanisch und auf der Höhe der Zeit, lärmender Vaudeville-Rock mit Country-Anleihen zu melancholisch angehauchten Texten.

1972 folgte Everybody’s in Show-Biz, das mit dem Kinks-Klassiker Celluloid Heroes die laut eigener Aussage beste Ballade von Ray Davies enthielt. Das Doppelalbum (ein Studio- und ein Livealbum) verkaufte sich beiderseits des Atlantiks schlecht, lediglich die am 5. Mai 1972 veröffentlichte Single Supersonic Rocket Ship erreichte in England Platz 16 der Charts.

In den Jahren 1973 bis 1976 folgte eine Reihe von textlastigen Konzeptalben (Preservation Act 1/2, Schoolboys in Disgrace, Soap Opera), die in der Bewertung bei Fans und Kritikern umstritten sind und jeweils nur vergleichsweise niedrige Verkaufszahlen erreichten. Immerhin bekam Ray Davies zu dieser Zeit seine Drogen- und Alkoholprobleme in den Griff.

Erst in den späten 1970er Jahren gelang den Kinks vor allem in den USA ein kommerzielles Comeback: Ray Davies – angeregt durch die mittlerweile erfolgreiche Punkmusik – erinnerte sich mit den Alben Sleepwalker (1977), Misfits (1978) und Low Budget (1979) an den kraftvollen, stringenten Sound der Anfangsjahre. Insbesondere letztgenanntes Album war in den USA ein großer Erfolg und erreichte dort Platz 11 der Albumhitparade. Eine Zusammenfassung der besten Stücke der letzten drei Alben findet sich auf dem 1980 erschienenen, live eingespielten Album One for the Road. In den 1980er Jahren folgten noch Give the People What They Want (1981) mit Art Lover, State Of Confusion (1983) mit den Hitsingles Come Dancing (Dezember 1982, letzter großer Erfolg in England und den USA) und Don’t Forget to Dance (Oktober 1983), Word of Mouth (1984) mit Do It Again sowie 1986 Think Visual, das Lost & Found und How Are You? enthielt.

Schlagzeuger Mick Avory schied im Jahr 1984 aus. Er war stets das ruhige ausgleichende Element bei den ständigen Streiteren in der Band und der Studioarbeit, hatte aber schließlich genug von den Spannungen zwischen den Davies-Brüdern. Wesentlich für seinen Ausstieg war allerdings, dass Avory und Dave Davies übereinstimmend erklärten, nicht mehr miteinander arbeiten zu wollen.[13] Sein Nachfolger wurde Bob Henrit, der zuvor – ebenso wie Jim Rodford – Mitglied der Band Argent war.

1990 wurde die Band in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen.[14]

Die Kinks wurden zwar offiziell bis heute nicht aufgelöst, das letzte reguläre Studio-Album Phobia wurde jedoch 1993 veröffentlicht, zwei Studio-Aufnahmen gab es noch 1996 auf dem Album To the Bone, das ansonsten Liveaufnahmen und Neueinspielungen der größten Erfolge der Band enthält. Ein letztes Mal unter dem Namen „The Kinks“ trat die Band im Juli 1996 in Oslo beim Norwegian-Wood-Festival auf [15]. Die Brüder Davies begannen in der Folge, alleine oder mit Band auf Tournee zu gehen. Ray Davies tritt dabei unter anderem auch auf Fan-Treffen mit der Band „Kast Off Kinks“ auf, in der mehrere ehemalige Mitglieder der Band wie Mick Avory, John Dalton, John Gosling, Jim Rodford und Bob Henrit spielen. Häufig wiederkehrende auch von Ray Davies gestreute Gerüchte, die Kinks würden wieder gemeinsam spielen, gelten aufgrund der Probleme zwischen den Davies-Brüdern als unwahrscheinlich. 2007 schrieb Dave Davies in seinem Internet-Forum, er würde sich nicht mehr mit seinem Bruder ins Studio setzen, höchstens live spielen, alles andere wäre eine Tortur.[16] Ray Davies wiederum spricht, wenn er über eine Wiedervereinigung nachdenkt, grundsätzlich über ein neues Album.[17] Die Namensrechte für The Kinks liegen bei den Brüdern Davies gemeinsam.

Bassist und Gründungsmitglied Peter Quaife, der sich seit mehr als 10 Jahren wegen eines Nierenversagens einer Dialysetherapie unterziehen musste, starb am 23. Juni 2010.[18]

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Album USA UK D
1964 Kinks
(In den USA unter dem Titel You Really Got Me veröffentlicht)
7 3 7
1965 Kinda Kinks 60 3 12
1965 Kinks-Size
(Nur in den USA veröffentlicht)
13 - -
1965 Kinkdom
(Nur in den USA veröffentlicht)
47 - -
1965 The Kink Kontroversy 95 9 8
1966 Face to Face - 12 12
1967 Something Else by The Kinks - 35 31
1968 The Kinks Are the Village Green Preservation Society - - -
1969 Arthur (Or the Decline and Fall of the British Empire) - - -
1970 Lola versus Powerman and the Moneygoround, Part One 35 - -
1971 Percy – Original Soundtrack - - -
1971 Muswell Hillbillies 35 - -
1972 Everybody’s in Show-Biz - - -
1973 Preservation Act 1 177 - -
1974 Preservation Act 2 - - -
1975 Soap Opera - - -
1976 Schoolboys in Disgrace - - -
1977 Sleepwalker 21 - -
1978 Misfits 40 - -
1979 Low Budget 11 - -
1981 Give the People What They Want 15 - -
1983 State of Confusion 12 - 55
1984 Word of Mouth 57 - -
1986 Think Visual 81 - -
1989 UK Jive 122 - -
1993 Phobia 166 - 92

Live-Alben[Bearbeiten]

Jahr Album USA UK D
1965 Kinks in Germany - - 22
1967 Live at Kelvin Hall - - -
1980 One for the Road (Live) 14 - 49
1986 Come Dancing with The Kinks 159 - -
1988 The Road (Live) 110 - -
1994 To the Bone (britische Version) - - -
1996 To the Bone (US-Version) - - -

Kompilationen[Bearbeiten]

Jahr Album US UK DE
1966 Well Respected Kinks - 5 -
1967 Sunny Afternoon - 9 -
1971 Golden Hour of The Kinks - 21 -
1978 20 Golden Greats - 19 -
1979 Ihre 20 größten Hits - - 4
1989 25 Years – The Ultimate Collection - 35 -
1993 The Definitive Collection - 18 -
1996 Greatest Hits - - -
2001 BBC Sessions - - -
2002 The Ultimate Collection - 32 -
2008 Picture Book 6 CD Box - - -
2012 Waterloo Sunset – The Best Of - 14 -

Singles und EPs[Bearbeiten]

Jahr Single USA UK D A CH
1964 Long Tall Sally {1} 129 ~ ~ ~ ~
1964 You Still Want Me {4}+{4a} ~ ~ ~ ~ ~
1964 You Really Got Me 7 1 39 ~ ~
1964 All Day and All of the Night 7 2 22 ~ ~
1965 Tired of Waiting for You 6 1 13 ~ ~
1965 Ev’rybody’s Gonna Be Happy {2} ~ 17 29 ~ ~
1965 Set Me Free 23 9 32 ~ ~
1965 See My Friends 111 10 36 ~ ~
1965 Who’ll Be the Next in Line {2} 34 ~ ~ ~ ~
1965 Till the End of the Day 50 8 19 ~ ~
1965 A Well Respected Man 13 ~ ~ ~ ~
1966 Dedicated Follower of Fashion 36 4 11 ~ ~
1966 Wonder Where My Baby Is Tonight {5} ~ ~ ~ ~ ~
1966 Sunny Afternoon 14 1 7 5 ~
1966 Dandy {5} ~ ~ 1 6 ~
1966 Dead End Street 73 5 5 ~ ~
1967 Waterloo Sunset ~ 2 7 10 ~
1967 Death of a Clown {7} ~ 3 3 ~ ~
1967 Mr. Pleasant {6} 80 ~ 12 ~ ~
1967 Autumn Almanac ~ 3 13 ~ ~
1968 Susannah’s Still Alive {7} ~ 20 27 ~ ~
1968 Wonderboy ~ 36 29 ~ ~
1968 Days ~ 12 28 ~ ~
1968 Lincoln County {7}+{4} ~ ~ ~ ~ ~
1969 Starstruck {6} ~ ~ ~ ~ ~
1969 Hold My Hand {7}+{4} ~ ~ ~ ~ ~
1969 Plastic Man {4} ~ 31 34 ~ ~
1969 Drivin’ {4} ~ ~ ~ ~ ~
1969 The Village Green Preservation Society {3} ~ ~ ~ ~ ~
1969 Shangri-La {4} ~ ~ ~ ~ ~
1969 Victoria 70 33 ~ ~ ~
1970 Lola 9 2 2 2 4
1970 Apeman 45 5 8 2 7
1971 God’s Children ~ ~ ~ ~ ~
1971 20th Century Man {3} 106 ~ ~ ~ ~
1972 Supersonic Rocket Ship 111 16 ~ ~ ~
1972 Celluloid Heroes ~ ~ ~ ~ ~
1973 One of the Survivors {3} 108 ~ ~ ~ ~
1973 Sitting in the Midday Sun ~ ~ ~ ~ ~
1973 Sweet Lady Genevieve ~ ~ ~ ~ ~
Jahr Single USA UK D A CH
1973 Where Have All the Good Times Gone {4} ~ ~ ~ ~ ~
1974 Money Talks {3} ~ ~ ~ ~ ~
1974 Mirror of Love ~ ~ ~ ~ ~
1974 Preservation {3} ~ ~ ~ ~ ~
1974 Holiday Romance {4} ~ ~ ~ ~ ~
1975 Starmaker {3} ~ ~ ~ ~ ~
1975 Ducks on the Wall {4} ~ ~ ~ ~ ~
1975 You Can’t Stop the Music {4} ~ ~ ~ ~ ~
1976 I’m in Disgrace {3} ~ ~ ~ ~ ~
1976 No More Looking Back {4} ~ ~ ~ ~ ~
1977 Sleepwalker 48 ~ ~ ~ ~
1977 Juke Box Music ~ ~ ~ ~ ~
1977 Father Christmas ~ ~ ~ ~ ~
1978 A Rock ’N Roll Fantasy 30 ~ ~ ~ ~
1978 Live Life ~ ~ ~ ~ ~
1978 Black Messiah {4} ~ ~ ~ ~ ~
1979 (Wish I Could Fly Like) Superman 41 ~ ~ ~ ~
1979 Moving Pictures {4} ~ ~ ~ ~ ~
1979 Pressure {4} ~ ~ ~ ~ ~
1979 A Gallon of Gas {4} ~ ~ ~ ~ ~
1979 Catch Me Now I’m Falling {3} ~ ~ ~ ~ ~
1980 Lola (Live) 81 ~ ~ ~ ~
1980 You Really Got Me (Live) {3} ~ ~ ~ ~ ~
1981 Predictable {4} ~ ~ ~ ~ ~
1981 Destroyer 85 ~ ~ ~ ~
1981 Better Things 92 46 ~ ~ ~
1982 Come Dancing 6 12 ~ ~ 13
1983 Don’t Forget to Dance 29 58 ~ 11 ~
1984 Good Day {4} ~ ~ ~ ~ ~
1984 Do It Again 41 ~ ~ ~ ~
1985 Summer’s Gone {3} ~ ~ ~ ~ ~
1985 Living on a Thin Line ~ ~ ~ ~ ~
1986 Rock ’n’ Roll Cities {3} ~ ~ ~ ~ ~
1986 How Are You ~ ~ ~ ~ ~
1987 Working at the Factory ~ ~ ~ ~ ~
1987 Lost and Found ~ ~ ~ ~ ~
1988 The Road ~ ~ ~ ~ ~
1989 How Do I Get Close ~ ~ ~ ~ ~
1991 Did Ya EP ~ ~ ~ ~ ~
1993 Hatred (A Duet) ~ ~ ~ ~ ~
1997 The Days EP ~ 35 ~ ~ ~
Jahr Single USA UK D A CH
  • {1}: In Großbritannien kam Long Tall Sally zwar nicht in die Hitparade der Zeitschrift Record Retailer, die heute als offizielle Hitparade gilt, wurde aber für eine Woche auf Platz 42 der Hitparade des Magazins Melody Maker notiert. In den USA kam Long Tall Sally erst Ende 1964 in die Charts, nachdem sich einige andere Kinks-Titel platziert hatten.
  • {2}: Ev’rybody’s Gonna Be Happy und Who’ll Be the Next in Line waren jeweils die A- und B-Seite einer Single für Europa. Diese Single wurde einige Monate später in Nordamerika mit einer vertauschten A- und B-Seite veröffentlicht.
  • {3}: U.S. Veröffentlichungen: The Village Green Preservation Society, 20th Century Man, One of the Survivors, Money Talks, Preservation, Starmaker, I’m in Disgrace, A Gallon of Gas, Catch Me Now I’m Falling, You Really Got Me (Live), Summer’s Gone und Rock ’n’ Roll Cities waren US-Singles. Einige von ihnen wurden auch in anderen Ländern veröffentlicht, nicht jedoch in Großbritannien.
  • {4}: GB-Veröffentlichungen: You Still Want Me, Lincoln County, Hold My Hand, Plastic Man, Drivin’, Shangri-La, Where Have All the Good Times Gone, Holiday Romance, Ducks on the Wall, You Can’t Stop the Music, No More Looking Back, Black Messiah, Moving Pictures, Pressure und Good Day waren allesamt Veröffentlichungen in Europa und wurden nicht in den USA auf den Markt gebracht.
  • {4a}: You Still Want Me war als zweite US-Single mit You Do Something to Me als Rückseite vorgesehen. Beide Stücke wurden zusammen mit den beiden Seiten der ersten US-Single als Bootleg-EP geringen Werts herausgebracht.
  • {5}: Europäische Veröffentlichungen: Wonder Where My Baby Is Tonight und Dandy wurden nur in Kontinental-Europa als Singles veröffentlicht.
  • {6}: Mr. Pleasant und Starstruck wurden nur in Kontinental-Europa und Nordamerika als Singles veröffentlicht.
  • {7}: Death of a Clown, Susannah’s Still Alive, Lincoln County und Hold My Hand waren Solo-Singles von Dave Davies. Diese Stücke wurden alle auf verschiedenen Kinks-Alben wieder veröffentlicht.

DVDs[Bearbeiten]

  • 2004: Return to Waterloo / Come Dancing with The Kinks
  • 2006: In Performance plus Bonusbuch
  • 2006: The Live Broadcoasts
  • 2007: Videobiography plus Bonusbuch
  • 2007: Live!

Literatur[Bearbeiten]

  • John Mendelssohn: The Kinks Kronikles. Quill, New York/N.Y. 1984 ISBN 0-688-02983-3
  • Johnny Rogan: The Kinks. A Mental Institution. Proteus Publishing Company, New York/N.Y. 1984 ISBN 0-86276-064-X
  • Jon Savage: The Kinks – The Official Biography. Faber and Faber Limited, London 1984 ISBN 0-571-13379-7
  • Jacques Vincent / Didier Delinotte: The Kinks. Librairies Parallèles, Paris 1993
  • Rebecca Bailey (Hrsg.): The Kinks. Reflections On Thirty Years Of Music. Trillium Publications, Kentucky 1994 ISBN 0-9640755-1-2
  • Neville Martin & Jeffrey Hudson: The Kinks – Well Respected Men. Castle Communications, Chessington / Surrey 1996 ISBN 1-86074-135-5
  • Thomas M. Kitts and Michael J. Kraus (Hrsg.): Living On A Thin Line: Crossing Aesthetic Borders With The Kinks. Illustrationen von Pete Quaife. Rock 'n' Roll Research Press, Rumford / Rhode Island 2002 ISBN 0-9641005-4-1
  • Andy Miller: The Kinks Are Village Green Preservation Society. Continuum International Publishing Group, New York/London 2003 ISBN 0-8264-1498-2
  • Peter Krause: The Kinks. A Rock 'n' Roll Fantasy. Parthas Verlag, Berlin 2006 ISBN 3-86601-432-5

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Böckem, Jörg: Ray Davies: ICH HABE EINEN TRAUM. In: Die Zeit. 17. Mai 2006
  2. www1.gitarrebass.de, abgerufen am 4. Dezember 2008.
  3. www.rockhall.com; Band-Biografie, abgerufen am 4. Dezember 1980
  4. a b rollingstone.com; Band-Biografie, abgerufen am 23. September 2014.
  5. Savage, John: The Kinks – The Official Biography, 1984, S. 17.
  6. Wace, in den Anfangsjahren einer von mehreren Managern der Kinks, hatte sich vorübergehend auch als Leadsänger versucht; vgl. Visitenkarte bei Savage, wie oben, S. 16, sowie: Tales of Ordinary Madness in: Mojo, March 2006, S. 72.
  7. John Savage, wie oben, S. 21.
  8. a b www.allmusic.com; Band-Biografie, abgerufen am 4. Dezember 1980.
  9. Song Review auf www.allmusic.com, abgerufen am 4. Dezember 2008.
  10. Joseph Murrells, Million Selling Records, 1985, S. 193 f.
  11. www.guardian.co.uk, abgerufen am 4. Dezember 2008.
  12. rollingstone.com (Version vom 8. Dezember 2008 im Internet Archive), abgerufen am 27. September 2014.
  13. Mick Avory im Interview, besucht am 27. Oktober 2009.
  14. Rock and Roll Hall of Fame The Kinks in der Rock and Roll Hall of Fame.
  15. www.norwegianwood.no.
  16. Dave Davies Message Board, abgerufen am 27. Oktober 2009.
  17. pastemagazine.com, abgerufen am 27. Oktober 2009.
  18. Pete Quaife, original bassist for the Kinks, The Washington Post, 29. Juni 2010.