VMware

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VMware, Inc.
VMware-Logo
Rechtsform Corporation (Aktiengesellschaft), 90 % der Aktien im Besitz von EMC
ISIN US9285634021
Gründung 1998
Sitz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Palo Alto, Kalifornien, USA
Leitung Pat Gelsinger, CEO [1]
Mitarbeiter 13.000
Umsatz 3,77 Mrd. $ im Jahr 2011
Branche Softwareentwicklung
Website www.vmware.com

VMware, Inc., ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das Software im Bereich der Virtualisierung entwickelt. Das Unternehmen wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, eine Technik zu entwickeln, virtuelle Maschinen auf Standard-Computern zur Anwendung zu bringen. Das bekannteste Produkt ist VMware Workstation.

Entwicklung des Unternehmens[Bearbeiten]

VMware wurde 1998 von den Informatikern Mendel Rosenblum, Diane Greene (von 1998 bis 2008 CEO), Scott Devine, Edward Y. Wang und Edouard Bugnion gegründet.

Die Verkaufszahlen des Unternehmens haben sich insbesondere seit der Etablierung von Virtualisierung bei großen Unternehmen rasant entwickelt. Weil sich dieses Wachstum nicht genug im Aktienkurs der Mutter EMC niedergeschlagen hat, brachte EMC VMware Inc. am 14. August 2007 an die Börse (das Unternehmen verkaufte 10 % der VMware-Aktien, insgesamt 33 Millionen Stück). Die Aktien schossen an der New Yorker Börse am Ausgabetag um 86 Prozent in die Höhe, bei einem Ausgabepreis von 29 US-Dollar. Am Schluss des Emissionstages notierte der Kurs in New York bei 53,99 US-Dollar. Damit war VMware am ersten Handelstag rund 19,1 Milliarden US-Dollar wert. Inzwischen ist VMware etwa 33 Milliarden US-Dollar wert und damit wertvoller als der Mutterkonzern EMC exklusive VMware.

Beteiligungen[Bearbeiten]

Anwendungsfragestellungen[Bearbeiten]

Einsatzgebiete der Produkte[Bearbeiten]

Im Bereich der Softwareentwicklung erleichtern virtuelle Maschinen den Entwicklungsprozess, da verschiedene Instanzen gleichzeitig parallel laufen können. Damit können verschiedene Entwicklungsstände bequem getestet werden. Durch Snapshots können Wiederanlaufpunkte gesichert werden, zu denen wieder zurückgekehrt werden kann. Die Installationen werden als Image-Dateien abgelegt und können damit über eine Netzwerkanbindung verschiedenen Entwicklern mit gleichem Stand zur Verfügung gestellt werden.

Da sich mit VMware-Produkten auch ältere Betriebssysteme in aktuelle Systeme einbinden lassen, kann ältere Software in der Emulation uneingeschränkt genutzt werden, solange keine problematischen Hardwarezugriffe auftreten, wie z. B. in einigen Grafikanwendungen.

VMware-Produkte können auch als Brücke von Windows zu Linux oder Mac OS X dienen, da sich jedes beliebige Windows-Betriebssystem in alle gängigen Linux-Varianten und Mac OS X einbinden lässt. Somit können sämtliche Windows-Programme unter diesen Betriebssystemen eingesetzt werden, ohne dass zwei Betriebssysteme parallel auf unterschiedlichen Festplattenpartitionen installiert werden müssen. Das virtualisierte Windows-Betriebssystem kann einfach als „Fenster“ innerhalb des Host-Betriebssystems aufgerufen werden, während man zugleich auf dem anderen Betriebssystem weiterarbeitet. Natürlich lassen sich auch umgekehrt Linux und andere Betriebssysteme in die Windows-Umgebung integrieren, nicht jedoch Mac OS X, aufgrund dessen Lizenzbestimmungen.

Betreibt man einen Server, kann mit VMware Workstation oder VMware Player sichergestellt werden, dass der "eigentliche" (Home-)PC, Firewall und Internet-Server als unterschiedliche Rechner in einem virtuellen Netzwerk abgebildet sind. So sind alle Computer im Netzwerk zwar durch eine Firewall geschützt, diese muss aber nicht als zusätzlicher Server im Netzwerk physisch existieren. Außerdem ist der Server vom Home-PC virtuell "entkoppelt".[2]

Ein weiterer großer Vorteil liegt in der einfachen Notfallwiederherstellung. Da ein virtueller Server ganz einfach wie ein Verzeichnis kopiert werden kann (mitsamt allen Einstellungen), kann man dieses zum Beispiel auf externen Festplatten speichern. Im Bedarfsfall können so ganze Serverlandschaften mitsamt allen Einstellungen binnen kürzester Zeit auf Ersatzgeräte (auf denen VMware Workstation oder VMware Player installiert ist) kopiert und gestartet werden. Die zeitaufwendige und kostspielige Rekonstruktion der Feineinstellungen entfällt somit komplett.

Da die Gastsysteme in virtuellen Maschinen laufen, die – außer der CPU – immer die völlig gleiche virtuelle Hardware für die Betriebssysteme darstellen, sind Umzüge des Wirtssystems von einer Hardware auf eine andere völlig unproblematisch und durch einfaches Kopieren der VMware-Dateien möglich. Dieses ist insbesondere für Windows-Systeme vorteilhaft, kann wegen der durchgereichten CPU jedoch beim Umzug auf einen anderen Prozessor eine erneute Aktivierung erforderlich machen.

Portabilität[Bearbeiten]

Da die Gastsysteme auf einer abstrakten Maschine laufen, gestalten sich, wie oben schon erwähnt, Umzüge auf andere Hardware problemlos. Es genügt in der Regel, das Image zu kopieren und dann die virtuelle Maschine neu zu starten. Außerdem lässt sich mit Hilfe von ACE eine Installation auf einem portablen Datenträger erstellen, die auch ohne die Installation von VMware Workstation ausführbar ist. Gelegentlich, aber nicht immer, verlangt das Gast-Betriebssystem nach erneuter Aktivierung. Innerhalb der VM-Versionen besteht Abwärtskompatibilität; Installationen einer früheren Version können problemlos in eine neuere portiert werden. In umgekehrter Richtung ist diese Eigenschaft eingeschränkt. Die bordeigenen VMware-Tools bieten aber die Möglichkeit, bei der Installation eine Aufwärtskompatibilität vorzusehen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Sicherheit von VMware-Anwendungen hängt davon ab, wie gut oder schlecht Host und Gäste gegeneinander abgeschottet sind.

In der Vergangenheit wurden Sicherheitslücken bekannt, die es dem Gast erlauben, seine Umgebung zu verlassen und damit in das Hostsystem einzudringen. So gelang es mit einem vollständig gepatchten ESXi 5.0 mittels manipulierter VMware-Images in das Hostsystem einzudringen, wodurch auf die Daten aller anderen Nutzer zugegriffen werden kann und damit auf „Nutzerpasswörter und die virtuellen Maschinen“.[3][4]

Produkte[Bearbeiten]

Logo bis 2009

VMware Workstation[Bearbeiten]

Hauptartikel: VMware Workstation

VMware Workstation ist das erste Produkt von VMware. Es ermöglicht die Virtualisierung von Betriebssystemen und ist heute auf Endanwender ausgerichtet.

VMware vSphere[Bearbeiten]

Hauptartikel: VMware vSphere

VMware vSphere ist eine Sammlung von Software-Produkten und Features für den Bereich der Rechenzentrums- und Servervirtualisierung. Am häufigsten werden bei der Virtualisierung von Betriebssystemen in Rechenzentren mit Software von VMware die grundlegenden Produkte VMware ESXi und der VMware vCenter Server eingesetzt. Der VMware ESXi ist der Hypervisor, der die Virtualisierung ermöglicht und der VMware vCenter Server ist die darauf aufbauende Management-Schnittstelle, welche es auch ermöglicht weitere Produkte (z. B. VMware vCenter Site Recovery Manager, VMware vCenter Operations Manager) und Funktionen (z. B. VMware vMotion, VMware HA, VMware DRS) zu aktivieren. VMware vSphere bildet außerdem die Grundlage für den Aufbau einer Cloud Umgebung mit VMware Software (VMware vCloud Director).

VMware View[Bearbeiten]

VMware View (ehemals VMware VDI) ist eine Desktopvirtualisierungslösung.

VMware ThinApp[Bearbeiten]

Hauptartikel: VMware ThinApp

VMware ThinApp ist eine Applikationsvirtualisierungslösung, mit der z. B. verschiedene Versionen praktisch jeder Anwendung auf jedem Windows-Betriebssystem ohne Konflikte betrieben werden können. ThinApp basiert auf der Thinstall-Technik, der Lösung für die zentralisierte Applikationsvirtualisierung.

Mit der Software entfällt laut Anbieterangaben die Notwendigkeit von auf physischen oder virtuellen PCs vorinstallierter Software oder von Verwaltungs-Tools für den Applikationsbetrieb.

ThinApp verpackt Applikationen in gängige Formate (.MSI oder .EXE), die zwecks Softwarelizenzmanagement, Applikationsbetrieb, Revision und Compliance in die vorhandene Infrastruktur eingefügt werden können. Die Software kann eine Applikation zugleich als Streaming von einem Netzwerk aus liefern oder von einem Terminalserver aus darstellen, an einen USB-Stick (z. B. für einen freien Mitarbeiter) oder mittels Standard-Softwareauslieferungsprogramm verteilen, das wenig oder gar keine Integration erfordert. Die Lösung liefert zwei neue Funktionen, die das Management virtueller Anwendungen vereinfachen sollen: Application Link für die Kommunikation zweier virtualisierter Applikationen miteinander und Application Sync für die Aktualisierung virtueller Applikationen auf externen Systemen oder Endgeräten.

ThinApp hilft laut Anbieter IT-Administratoren zudem, Applikationen zu verwalten, die nicht zugleich auch in Gemeinschaftsumgebungen laufen, wie Microsoft Terminal Server. Durch Aufsetzen je einer eigenen Instanz mit individueller „Sandbox“ läuft jede Applikation im Kontext der spezifischen Anwendersitzung, ohne modifiziert werden zu müssen. Umgekehrt sind andere Anwender nicht betroffen, wenn bei einem Einzelnen die Anwendung „abbricht“.

VMware bietet ThinApp inklusive eines Exemplars von VMware Workstation und 50 Clientlizenzen zum Preis von 5.000 US-Dollar an. Die Client-Lizenzen kosten 39 US-Dollar pro Endpunkt. Das Produkt ist in Version 4.0 im Juli 2008 erschienen.

VMware Player[Bearbeiten]

VMware bietet mit dem VMware Player eine für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch kostenlose Software, mit der fertig eingerichtete virtuelle Maschinen „abgespielt“ werden können. Im Virtual Machine Center lassen sich komplette VMware-Images herunterladen, die dann mit dem VMware Player gestartet werden können. Unter einigen Betriebssystemen (Windows Vista 32-Bit) sind neben dem Player keine anderen VMware-Produkte installierbar, auf der 64-Bit Version schon.

Seit Version 3 können mit dem VMware Player auch isolierte virtuelle Maschinen neu erstellt werden.[5]

VMware Converter[Bearbeiten]

VMware Converter ist ein Migrations-Tool für Windows-Systeme und Nachfolger von VMware P2V (physical-to-virtual) Assistant. VMware Converter ist in zwei Versionen erhältlich, einer kostenlosen Starter-Edition, die nur jeweils eine Umwandlung zulässt, sowie einer kostenpflichtigen Enterprise-Edition, die mehrere Umwandlungen gleichzeitig ermöglicht und überwacht. Die Enterprise Edition verfügt zusätzlich über die Möglichkeit, ein stehendes System per Speicherabbild in eine virtuelle Maschine umzuwandeln, während die Starter-Edition nur direkt aus dem laufenden System heraus Umwandlungen vornehmen kann.

VMware Fusion[Bearbeiten]

VMware Fusion ist ein mit VMware Workstation vergleichbares Produkt für Apple-Mac-Rechner mit Intel-Prozessor und dem Betriebssystem Mac OS X. Damit können parallel zu Mac OS X und ohne nennenswerte Leistungseinbußen auch die Betriebssysteme Windows oder Linux in virtuellen Maschinen laufen. Da VMware-Produkte nur für die X86-Architektur verfügbar sind, gibt es Fusion nicht für ältere Mac-Rechner mit PowerPC-Prozessoren.

Erweiterungen[Bearbeiten]

Ein Programm namens VMX-Builder erlaubt die Erstellung virtueller Maschinen unter Windows 2000, XP und Vista. Es ist als Erweiterung des kostenlosen VMware-Players gedacht. Das Programm ist kostenlos, wird im Internet zum Herunterladen angeboten und im Rahmen kostenloser Softwaresammlungen auf CD/DVD verbreitet. Das Programm stammt nicht von VMware, sondern wurde von Programmierern als Ersatzlösung für eine Teilfunktionalität der kostenpflichtigen Workstation entwickelt.

Um den Player optimal an die Treiberarchitektur des jeweiligen Systems anzupassen, ist es empfehlenswert, die ebenfalls kostenlosen VMware Tools zu installieren. VMware bietet auch virtuelle Maschinen mit installierter Linuxdistribution, die im VMware Player gestartet werden können, an. Auch Browser-Appliances zum gefahrlosen Surfen sind verfügbar.

Bislang gibt es keinen vSphere Client für Linux Desktop Anwender. VMware verweist in diesem Zusammenhang auf den Webclient, den es ab vSphere v5 sowohl unter ESX als auch ESXi gibt.[6] Dieser Webclient ist allerdings nur für vCenter verfügbar und hat nur eingeschränkte Funktionalität.[7] Das OpenSource Tool "vEMan"[8] ist eine Linux Applikation, die versucht diese Lücke zu schließen.

Ehemalige Produkte[Bearbeiten]

VMware Server[Bearbeiten]

VMware Server war der kostenlose Nachfolger des 2001 erschienenen VMware GSX Server und entspricht von seiner Software-Architektur den VMware-Produkten der VMware-Workstation-Familie. Alle Produkte dieser Familie (VMware Workstation, VMware Player, VMware Server) sind Hosted-Produkte, das heißt sie benötigen ein Wirtsbetriebssystem (Windows oder Linux). Der VMware Server ist, vereinfacht dargestellt, eine etwas veraltete, abgespeckte Version der VMware Workstation, die kaum Support bietet, dafür aber kostenlos erhältlich ist. Die Defizite bewegen sich im Bereich 3D-Acceleration sowie im beschränkten USB-Support. Wer ein Windows-basiertes System aufbauen will und mit dem eingeschränkten Leistungsumfang leben kann, findet eine stabile Alternative zur kostenpflichtigen Workstation-Version. Unter Linux hingegen hängt die Stabilität des VMware Server 2.0 kompatibilitätsbedingt (glibc) stark von der verwendeten Distribution ab (problematisch ist z. B. CentOS/RHEL 5.4), daher ist der Einsatz nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Eine Anbindung an VirtualCenter ist ab Version 2.0 nicht mehr möglich. Der Hersteller bot optional einen technischen Kundendienst an. Das Produkt VMware Server wird nicht mehr weiterentwickelt und hat sein End of life (EOL) am 30. Juni 2011 erreicht.[9]

Der VMware Server unterstützt Multiprozessorsysteme von Intel64/AMD64 und ist kostenlos. Allerdings fordert der Hersteller eine Registrierung der Kunden.

VMware ACE[Bearbeiten]

VMware ACE diente dazu, virtuelle Maschinen zu verteilen, die dann von einem ACE Management Server zentral verwaltet werden konnten. Die virtuellen Maschinen können mit speziellen Sicherheitsrichtlinien versehen werden, mit denen einstellbar ist, wer wann welche virtuelle Maschine verwenden darf und auf welche Systemressourcen, wie zum Beispiel Netzwerkdienste, Laufwerke und Drucker, zugegriffen werden kann. ACE ist eine Erweiterung der Workstation-Version und existiert in drei Varianten, die sich im Wesentlichen durch die Anzahl der Client-Lizenzen unterscheiden, zudem fehlt in der einfachsten Variante der ACE Management Server. Das Produkt wurde Ende 2011 eingestellt.[10]

Vergleichbare Produkte[Bearbeiten]

Microsoft bietet mit dem für Windows kostenlosen Produkt Virtual PC und dem Produkt Virtual Server und Hyper-V eine vergleichbare Software an, die allerdings nicht für Linux erhältlich ist. Es existierte auch eine Version für Mac OS X für PowerPCs.

Oracle bietet mit VirtualBox ebenfalls eine Virtualisierungssoftware an. Von der Funktionalität her ist VirtualBox mit der VMware Workstation vergleichbar. Es gibt Versionen für Windows-, Mac OS X- und Linux-Systeme. VirtualBox wird unter der GNU GPL lizenziert, enthält allerdings in dieser freien Variante nicht die komplette Funktionalität. Diese kann über ein kommerzielles Zusatzpaket jedoch zum vollen Funktionsumfang erweitert werden. Ein in der Funktionalität des ESX äquivalentes Produkt wird von Oracle mit der Bezeichnung OracleVM angeboten. Es steht für die Plattformen Sun SPARC und x86 zur Verfügung. OracleVM for x86 basiert auf Xen. OracleVM ist einschließlich seiner Verwaltungssoftware frei nutzbar.

Ein weiterer Anbieter ist das Unternehmen Parallels, das mit Parallels Workstation ein Produkt für Windows, Linux und Mac OS X auf Intel-CPUs anbietet.

Freie Alternativen zu VMware sind coLinux und die Emulatoren Bochs, QEMU, Mac on Mac für Macintosh-Computer und Mac-on-Linux für PowerPC-Rechner sowie Virtualisierungssoftware wie Xen, User Mode Linux, OpenVZ, Moka5 oder KVM. libvirt bietet darüber hinaus eine benutzerfreundliche Oberfläche für verschiedene Backends wie z. B. KVM.

Die Parallels Container Suite steht für Linux und Windows 32/64 Bit zur Verfügung. Parallels Container stellen im Gegensatz zu auf Hypervisor basierenden Techniken (VMware, Xen..) eine OS-Virtualisierung dar. Die virtuellen Container arbeiten dabei besonders performant und ressourcenschonend. CPU, RAM, Plattenplatz und weitere Parameter sind im Gegensatz zum Hypervisor im laufenden Betrieb und ohne Unterbrechung veränderbar. Die Container sind ausschließlich vom gleichen Typ des Hostsystems (Linux, Windows Server), bei Windows besteht Gleichheit bis zum Servicepack. Daher setzt Parallels möglichst konsolidierte OS-Umgebungen voraus.

Vergleichbare Produkte für andere Plattformen[Bearbeiten]

Auf POWER-Plattformen ist Servervirtualisierung seit 1999 standardmäßig implementiert. Die Virtualisierungsschicht (Hypervisor) ist dort Teil des „BIOS“. Das Gesamtkonzept heißt PowerVM. In den Betriebssystemen AIX und i5/OS heißen virtuelle Maschinen LPARs. Seit der Prozessorgeneration POWER6 ist in AIX6 Partition Mobility integriert, vergleichbar mit unterbrechungsfreiem VMotion.

Literatur[Bearbeiten]

  • Roland Runge, Christian Sturm, Stefan Wißkirchen, Nadin Ebel, Joachim Groh, Oliver Höller, Carsten Mewes: VMware Infrastructure 3 im Business-Umfeld: Virtualisierung von mittleren und großen Umgebungen mit VMware ESX 3.5 und ESXi 3.5. Addison-Wesley, Reihe net.com, ISBN 978-3-8273-2698-0
  • Cherif, Antoni Nadir: Windows auf dem Macintosh - Mac OS X 10.5, Boot Camp & Co: SmartBooks, Baar/Schweiz, 2008, ISBN 978-3-908497-77-6
  • Sven Ahnert: Virtuelle Maschinen mit VMware und Microsoft – Für Entwicklung, Schulung, Test und Produktion – 2. Auflage, Addison-Wesley, Reihe net.com, ISBN 3-8273-2535-8 Inkl. DVD mit VMware Produkten, Skripten, Tools und Beispiel-VMs
  • Dirk Larisch: Praxisbuch VMware Server (Best Practices) Hanser-Verlag, ISBN 3-446-40901-7
  • Dirk Larisch: Praxisbuch VMware Server 2 (Best Practices) Hanser-Verlag, ISBN 3-446-41558-0
  • Ron Oglesby, Scott Herold: VMware Esx Server: Advanced Technical Design Guide. Brianmadden, ISBN 0-9711510-6-7 (englisch)
  • Dennis Zimmer: VMware ESX Galileo Press, ISBN 3-8362-1084-3
  • Dennis Zimmer: VMware und Microsoft Virtual Server. Galileo Press, ISBN 3-89842-701-3
  • Dennis Zimmer: VMware Server und VMware Player. Galileo Press, ISBN 3-89842-822-2
  • Dennis Zimmer: VMware vSphere 4 Das umfassende Handbuch: Das Administrationshandbuch Galileo Press, ISBN 978-3836214506
  • Dennis Zimmer: VMware ESX 4: Automatisierung, Befehle, Scripting 3. Auflage Galileo Press, ISBN 978-3836216449
  • Danielle Ruest, Nelson Ruest: Virtualization A Beginner´s Guide Network Professional´s Library, ISBN 978-0-07-161401-6
  • Dennis Zimmer, Bertram Wöhrmann, Carsten Schäfer, Günter Baumgart, Oliver Kügow, Urs Stephan Alder, Marcel Brunner: VMware vSphere 5: Das umfassende Handbuch Galileo Press, ISBN 978-3-8362-1847-4

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leitung
  2. c't Ausgabe 20/2005
  3. Sicherheitsproblem in VMware vSphere 5. Heise Security. Abgerufen am 31. Mai 2012.
  4. VMDK Has Left the Building - Some Nasty Attacks Against VMware vSphere 5 Based Cloud Infrastructures. ERNW. Abgerufen am 31. Mai 2012.
  5. http://www.vmware.com/pdf/vmware_player300.pdf
  6. VMware info über den Webclient - VMware ESXi/ESX 4.1 + ESXi 5.0 Funktions-Vergleich
  7. Verfügbarkeit des vSphere Client für Linux Systeme - Was der Webclient kann und was nicht
  8. vEMan Website vEMan - Linux vSphere client
  9. http://www.vmware.com/support/policies/lifecycle/general/
  10. http://www.vmware.com/products/ace/overview.html