Thomas Mandl

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Thomas Mandl
Thomas Mandl
Spielerinformationen
Geburtstag 7. Februar 1979
Geburtsort EisenstadtÖsterreich
Größe 185 cm
Position Tor
Vereine in der Jugend
1986–1992
1992–1997
ASK Hirm
SV Mattersburg
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1997–2004
2004
2004–2005
2005–2006
2006–2007
2007–2008
2008–2010
2010–2012
2012–2014
Austria Wien
SK Sturm Graz (Leihe)
FC Basel
VfB Admira Wacker Mödling (Leihe)
Nuorese Calcio
ASK Schwadorf
VfB Admira Wacker Mödling
LASK Linz
First Vienna FC 1894
46 (0)
16 (0)
1 (0)
35 (0)
1 (0)
47 (0)
57 (0)
70 (0)
69 (0)
Nationalmannschaft
2003–2004 Österreich 13 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 13. Juni 2011

Thomas Mandl (* 7. Februar 1979 in Eisenstadt) ist ein österreichischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Der Torhüter begann seine Karriere in der burgenländischen Landesliga bei ASKÖ Hirm, wo er bereits mit 15 Jahren erster Torwart war. Nach guten Leistungen klopfte der SV Mattersburg an, wo er ab 1994 spielte. 1997 wechselte er dann zu Austria Wien. Bei den Wienern war er anfangs nur Ersatztorhüter für Franz Wohlfahrt. Nachdem Wohlfahrts Karriere dem Ende zuging, wurde er sein Nachfolger bei den Violetten. Nach sehr guten Leistungen wurde er österreichischer Nationaltorhüter.

2003 kam dann der Rückschlag. Die Austria verpflichtete Joey Didulica. Anfangs konnte er sich gegen den Australier noch durchsetzen, aber nach groben Schnitzern wurde der Burgenländer zur Nummer zwei degradiert. Im Jänner 2004 nahm er dann das Angebot von Sturm Graz an, um wieder Spielpraxis zu bekommen. Mandl wurde von den Grazern für ein halbes Jahr ausgeliehen.

Thomas Mandl beim FC Trenkwalder Admira Wacker

Nach geschafftem Abstiegskampf mit den Schwarzen ging es in die Schweiz zum FC Basel. Dort konnte sich Mandl jedoch gegen den Schweizer Nationaltorhüter Pascal Zuberbühler nicht durchsetzen, so dass er in der Saison 2005/2006 von VfB Admira Wacker Mödling geliehen wurde. Nachdem er mit der Admira den Abstiegskampf verlor, lehnte er die Zweitklassigkeit ab und suchte einen Verein. Nach Transferschluss stand er ohne Vertrag da. Den Vertrag mit Basel hatte er zuvor aufgelöst.

Mitte November 2006 wurde Mandl als neuer Torhüter des italienischen Viertligisten FC Nuorese vorgestellt, wechselte jedoch bereits im Jänner 2007 in die österreichische Regionalliga Ost zum ASK Schwadorf. Mandl hielt dem Verein auch die Treue, nachdem Richard Trenkwalder den ASK Schwadorf in FC Trenkwalder Admira Wacker Mödling umbenannte und den Vereinssitz nach Mödling verlegte. Mit der Admira erreichte er 2009 das Cupfinale, das jedoch mit 1:3 gegen die Austria verloren ging. Im April 2010 wurde der Torhüter beurlaubt, wechselte aber im Sommer 2010 zum Bundesligaclub LASK Linz.[1] In der Saison 2010/11 konnte Mandl mit dem LASK den Klassenerhalt nicht schaffen und stieg mit seinem Verein in die Erste Liga ab. Nachdem dem LASK am Ende der darauffolgenden Saison die Lizenz verweigert wurde, wechselte Mandl zu Beginn der Saison 2012/2013 zu First Vienna FC. Als die Vienna am Ende der Saison 2013/14 als Absteiger feststand, verließ Mandl den Verein[2] und wurde vom SC Ritzing als Torwarttrainer verpflichtet.[3]

Mandl spielte 13 mal im österreichischen Nationalteam.

Erfolge[Bearbeiten]

2002/2003: Meistertitel österreichische Bundesliga

2002/2003: Österreichischer Cupsieger

2003/2004: Österreichischer Supercupsieger

2005/2006: Schweizer Meister

2006/2007: Meister Regionalliga Ost (Österreich)[4]

2009/2010: 1.095-minütige Torsperre in der Ersten Liga[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. LASK holte Mandl, Ried Jonathans Bruder
  2. [1]
  3. [2]
  4. [3]
  5. [4]